Joseph Schlippe und das Freiburger Stadtbild im 20. Jahrhundert: Kolloquium im Stadtarchiv


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Ein Kolloquium über Macht, Stadtbild und Erinnerung in Freiburg
Im Stadtarchiv Freiburg rückt am 10. Juli 2026 ein Thema in den Mittelpunkt, das Architekturgeschichte, Stadtentwicklung und Erinnerungskultur auf bemerkenswerte Weise verbindet. Das Kolloquium und die Podiumsdiskussion zu Joseph Schlippe eröffnen einen Blick auf das 20. Jahrhundert, in dem sich das Freiburger Stadtbild nicht nur baulich, sondern auch ideologisch formte.
Joseph Schlippe als prägende, umstrittene Figur
Joseph Schlippe gehörte zu den einflussreichsten Freiburger Stadtplanern seiner Zeit. Die Veranstaltung zeichnet nach, wie er über Jahrzehnte das Bauwesen der Stadt bestimmte, wie seine Vorstellungen mit der Heimatschutzarchitektur verbunden waren und wie stark seine Arbeit von den politischen Rahmenbedingungen des NS-Regimes geprägt wurde. Wer sich für Stadtgeschichte, Architekturkritik und die Narrative urbaner Identität interessiert, findet hier ein ebenso anregendes wie notwendiges literarisch-historisches Erlebnis.
Freiburgs Stadtbild im Spannungsfeld von Tradition und Moderne
Besonders reizvoll ist der historische Bogen, den die Referenten spannen: von der Entwicklung des Freiburger Stadtbilds im 19. und 20. Jahrhundert bis zu den Nachwirkungen von Wiederaufbau und Denkmalpflege. Das Publikum erlebt eine Lesungs-Atmosphäre im weiteren Sinn, nämlich eine konzentrierte Autor-Begegnung mit der Geschichte selbst. Hier geht es um Bauformen, politische Deutungen und die Frage, wie Städte sich erinnern.
Fachwissen aus erster Hand
Mit Ralf Müller, Wulf Rüskamp und Jörg Stadelbauer kommen ausgewiesene Kenner zu Wort, die Forschung, Presse und Geographie in einen fruchtbaren Dialog bringen. Gerade diese Mischung aus wissenschaftlicher Expertise und öffentlicher Debatte verleiht dem Abend Autorität. Das Stadtarchiv als Ort schafft dafür den passenden Rahmen: sachlich, nah an den Quellen und zugleich offen für Diskussionen über Freiburgs architektonisches Erbe.
Was Besucherinnen und Besucher erwartet
Das Kolloquium verbindet fundierte Vorträge mit einer Podiumsdiskussion und richtet sich an alle, die Stadtentwicklung nicht als bloße Kulisse, sondern als kulturelles Gedächtnis verstehen. Wer das Freiburger Stadtbild mit neuen Augen sehen möchte, sollte diesen Termin nicht verpassen. Das Ereignis verspricht Erkenntnis, Kontroverse und einen intensiven Blick auf die Geschichte einer Stadt im Wandel.
Offizielle Kanäle von Joseph Schlippe:
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