Stadtarchiv Freiburg
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Freiburg im Breisgau

Neuer Messpl. 5A, 79108 Freiburg im Breisgau, Deutschland

Stadtarchiv Freiburg | Kontakt & Öffnungszeiten

Das Stadtarchiv Freiburg ist weit mehr als ein Aufbewahrungsort für alte Akten. Es versteht sich als zentrales Gedächtnis der Stadt und als Anlaufstelle für alle, die sich mit Freiburgs Vergangenheit, Gegenwart und rechtlicher Überlieferung beschäftigen. Hier werden amtliche Unterlagen der Stadtverwaltung ebenso bewahrt wie private Nachlässe, Vereins- und Firmenarchive, Fotos, Karten, Pläne, Zeitungen und weitere Zeugnisse der Stadtgeschichte. Die Bestände reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück und zeigen, wie breit das historische Spektrum der Einrichtung ist. Für Forschung, Familiengeschichte, Verwaltung und auch zur Sicherung von Rechtsansprüchen hat das Archiv eine klare öffentliche Funktion. Gleichzeitig ist es ein moderner Serviceort: Mit Lesesaal, Beratung, Reproduktionsmöglichkeiten, digitaler Erschließung und einer spezialisierten Bibliothek verbindet das Stadtarchiv historische Tiefe mit praktischer Benutzbarkeit. Wer das Stadtarchiv Freiburg sucht, findet es heute am Neuer Messplatz 5a in Freiburg im Breisgau, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit klar geregelten Besuchszeiten. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2539883.html))

Öffnungszeiten, Kontakt und Anfahrt zum Stadtarchiv Freiburg

Für Besucherinnen und Besucher sind die praktischen Informationen besonders wichtig, denn das Stadtarchiv ist keine klassische frei zugängliche Ausstellung, sondern eine Fachinstitution mit geregeltem Lesesaalbetrieb. Offiziell ist der Lesesaal montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet, mittwochs von 10 bis 18 Uhr; freitags bleibt das Archiv geschlossen. An allen Öffnungstagen gibt es feste Aushebezeiten für Archivalien um 10:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15 Uhr, mittwochs zusätzlich um 16:30 Uhr. Das ist für die Planung eines Archivbesuchs zentral, weil gewünschte Unterlagen nicht einfach aus dem Regal genommen werden, sondern nach Ordnungssystem und Schutzbedarf bereitgestellt werden. Das Archiv empfiehlt außerdem ausdrücklich, vorab per E-Mail oder telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Wer Fragen zur allgemeinen Nutzung hat, wendet sich an die zentrale Archivadresse oder direkt an den Lesesaal. Die offizielle Adresse lautet Neuer Messplatz 5a, 79108 Freiburg. Telefonisch ist das Archiv unter +49 761 2012701 erreichbar, zusätzlich gibt es die allgemeine E-Mail-Adresse stadtarchiv@freiburg.de. Die Anfahrt ist sowohl mit dem öffentlichen Verkehr als auch mit dem Auto gut beschrieben: Mit der Linie 4 steigt man an der Haltestelle Technische Fakultät aus, mit der Linie 22 an der Haltestelle FWTM Neuer Messplatz. Autofahrende orientieren sich an der A 5, Ausfahrt Freiburg-Mitte, und fahren Richtung Innenstadt; auf dem Messeparkplatz kann gebührenpflichtig geparkt werden. Diese Kombination aus klaren Öffnungszeiten, sauberer Anreisebeschreibung und Terminempfehlung macht deutlich, dass das Stadtarchiv zwar öffentlich zugänglich, aber zugleich auf geordnete Benutzung und Bestandsschutz ausgerichtet ist. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLde/235796.html))

Bestände, Spezialbibliothek und Recherche im Stadtarchiv Freiburg

Wer nach den Beständen des Stadtarchivs Freiburg sucht, findet eine der wichtigsten Antworten direkt auf der offiziellen Archivseite: Das Haus übernimmt Schriftgut aus der Stadtverwaltung, das aus rechtlichen Gründen dauerhaft aufbewahrt werden muss oder als Geschichtszeugnis Bedeutung hat. Hinzu kommen Unterlagen aus nicht-städtischer Provenienz, also Nachlässe, Sammlungen sowie Vereins- und Firmenarchive, die das Bild der Stadt aus zusätzlichen Perspektiven ergänzen. Besonders wertvoll ist die inhaltliche Tiefe der Überlieferung. Das Archiv verwahrt Urkunden, Akten, Amtsbücher, Fotos, Karten, Pläne, Postkarten, Zeitungen sowie Film- und Tondokumente. Auch die thematische Breite ist groß: von städtischen Verwaltungsakten über stadtgeschichtliche Sammlungen bis hin zu Quellen, die für genealogische, sozialgeschichtliche und topografische Forschung relevant sind. Die offizielle Beschreibung nennt für die Bibliothek rund 75.000 Bände zur Stadt- und Regionalgeschichte, an anderer Stelle wird von einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek mit rund 80.000 Medieneinheiten gesprochen. Für die Nutzung ist wichtig, dass große Teile der Bestände bereits elektronisch erfasst sind und über Datenbanken oder Online-Kataloge recherchiert werden können. Zugleich existieren ältere Findbücher noch in Papierform, was für historische Spezialrecherchen hilfreich sein kann. Besonders modern ist die digitale Langzeitarchivierung: Das Stadtarchiv setzt für elektronische Unterlagen das vom Landesarchiv Baden-Württemberg bereitgestellte Kommunale Digitale Langzeitarchiv ein. Dadurch wird sichtbar, dass das Archiv nicht nur historische Papierquellen schützt, sondern auch digitale Überlieferung langfristig sichern muss. So entsteht ein Ort, an dem klassische Archivalien, digitale Daten, Fachliteratur und systematische Erschließung eng miteinander verbunden sind. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2539883.html))

Leiter, Team und Ansprechpartner im Stadtarchiv Freiburg

Häufig gesuchte Begriffe wie Leiter, Leitung oder Mitarbeiter führen beim Stadtarchiv Freiburg direkt zu einem klar strukturierten Team. An der Spitze steht Dr. Florian Hoffmann als Stadtarchivleiter. Ihm zur Seite steht Dr. Johanne Küenzlen als stellvertretende Stadtarchivleitung. Für historische Vermittlung und Forschung ist Dr. Mona Djabbarpour zuständig, während Rita Schneider das Sekretariat betreut. Die Bibliothek und Fotosammlung liegen bei Brigitta Arden, die amtliche Überlieferung, Behördenberatung und digitale Archivierung bei Margarethe Baumgartner. Für älteres amtliches Schriftgut vor 1870, Nachlässe und sonstige nichtamtliche Bestände ist Dominique Frings Ansprechpartner. Christine Gutzmer verantwortet die Restaurierung, Anita Hafner die stadtgeschichtlichen Sammlungen, Boris Kramb den Bereich Magazin sowie Felix Thalheimer und Roman Zimmermann den Benutzungs- und Lesesaalbereich. Diese klare Arbeitsteilung ist für ein Archiv sehr sinnvoll, weil unterschiedliche Quellengattungen, Benutzeranfragen und konservatorische Anforderungen jeweils eigenes Fachwissen brauchen. Wer nach dem Stadtarchiv Freiburg und seinen Mitarbeitern sucht, erhält also nicht nur einen Namen, sondern ein ganzes Netzwerk spezialisierter Zuständigkeiten. Das ist besonders hilfreich für Besucherinnen und Besucher mit konkreten Fragen, etwa zu Familienforschung, zu älteren Amtsunterlagen, zu Foto- oder Kartenmaterial oder zur Nutzung im Lesesaal. Zugleich macht die Teamstruktur deutlich, dass das Archiv nicht als anonyme Verwaltungsstelle funktioniert, sondern als fachlich besetzte Kultur- und Wissenseinrichtung, die Forschung, Service und Bestandserhalt miteinander verbindet. Gerade für Anfragen an die Leitung, für wissenschaftliche Projekte und für Rückfragen zu Beständen oder Benutzung ist diese klare Zuordnung ein echter Vorteil. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2540040.html))

Lesesaal, Archivbesuch und Benutzung vor Ort

Der Archivbesuch im Stadtarchiv Freiburg folgt klaren Regeln, die den Schutz der Originale mit einer guten Nutzbarkeit verbinden. Das Archiv steht allen Interessierten offen, und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reservieren einen Platz im Lesesaal sowie die gewünschten Unterlagen. Besonders wichtig ist die Vorbereitung: Schon vor dem ersten Besuch muss man sich als Archivbenutzerin oder Archivbenutzer registrieren, und es empfiehlt sich, die Bestände vorab zu sichten, damit die Arbeit vor Ort effizient verläuft. Allgemeine Anfragen können per E-Mail an die Hauptadresse gestellt werden; Fragen zum Ablauf im Lesesaal oder zur Bestellung von Archivgut sind auch über die spezielle Lesesaal-Adresse möglich. Im Lesesaal gelten konservatorische Regeln, die in der Praxis sehr hilfreich sind: Bände und Akten sollen mit den bereitliegenden Hilfsmitteln abgestützt werden, der ursprüngliche Ordnungszustand der Archivalien darf nicht verändert werden, und Dokumente sind so zu behandeln, dass sie nicht als Schreibunterlage oder Stütze dienen. Für unbehüllte Fotografien liegen Einmalhandschuhe oder auf Wunsch Baumwollhandschuhe bereit. Wer beim Umgang mit dem Material Fragen hat oder Unregelmäßigkeiten bemerkt, wendet sich an die Lesesaalaufsicht. Auch Fotografieren ist grundsätzlich möglich, soweit keine rechtlichen oder konservatorischen Einschränkungen entgegenstehen und die Absprache mit dem Archivpersonal erfolgt. Wenn selbst angefertigte Aufnahmen nicht ausreichen, kann das Fachpersonal Reproduktionen oder hochauflösende Druckvorlagen anfertigen. Das Stadtarchiv ist damit kein Ort des bloßen Lesens, sondern ein Arbeitsort für Forschung, Dokumentation und präzise Quellenarbeit. Für alle, die sich tiefer mit Stadtgeschichte, Familiengeschichte oder Verwaltungsakten befassen wollen, bietet der Lesesaal die richtige Mischung aus Betreuung, Schutzregeln und fachlicher Unterstützung. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2540143.html))

Geschichte des Stadtarchivs Freiburg vom Mittelalter bis zur Messe

Die Geschichte des Stadtarchivs Freiburg beginnt nach offizieller Darstellung bereits im Hochmittelalter. Vermutlich wurden die städtischen Urkunden zunächst als wanderndes Archiv in einer Truhe in der Wohnung des Schultheißen beziehungsweise Bürgermeisters aufbewahrt. Nach dem Übergang Freiburgs unter habsburgische Herrschaft im Jahr 1368 entwickelte sich ein organisiertes Kanzleiwesen mit mehreren Aufbewahrungsorten, darunter das Gerichtsarchiv in der Gerichtslaube am Münsterplatz, das Archiv der städtischen Finanzverwaltung im Kaufhaus und das Ratsarchiv im Ratshof. Seit 1414 ist die Unterbringung des Ratsarchivs in den Hahnentürmen des Freiburger Münsters belegt. Dort lagen unter anderem kaiserliche und herzogliche Gnadenbriefe, Verfassungsurkunden, Bündnisbriefe, Sühneverträge, Übergabeverträge mit dem Haus Österreich, Urfehdebriefe des Adels sowie weitere Schreiben und Erlasse. Der älteste dieser Bände ist das sogenannte Rote Büchlein aus dem späten 13. Jahrhundert. Als eine Art moderner Beginn der Archivtätigkeit gilt die räumliche Trennung von Kanzlei und Archiv, die eine eigenständige Verwaltung der historischen Überlieferung möglich machte. Im 18. Jahrhundert kam es zu einer umfassenden Neuordnung der Bestände, und mit Ferdinand Weiß erhielt die Stadt 1798 den ersten tatsächlichen Archivar. Im 19. Jahrhundert folgten weitere Professionalisierungsschritte, unter anderem durch Peter Paul Albert, der 1894 als erster fachlich ausgebildeter Archivar eintrat. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Urkunden und Akten erfolgreich ausgelagert, sodass das Archiv trotz der Zerstörungen in der Stadt vergleichsweise gut erhalten blieb. Nach dem Krieg bezog die Archivverwaltung zunächst das Colombischlössle und zog 1957 in das Haus zum Herzog in der Salzstraße. Wegen Platzmangels wurde schließlich ein Neubau an der Neuen Messe geplant; die neuen Räumlichkeiten konnten Ende 2023 bezogen werden. Dieser letzte Umzug markiert nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch den Übergang in eine moderne, funktional ausgerichtete Archivarchitektur. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2539961.html))

Mitarbeit, Praktika und Stellenangebote beim Stadtarchiv Freiburg

Auch die Suchanfragen nach Jobs, Stellenangeboten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben beim Stadtarchiv Freiburg einen klaren Bezug zur offiziellen städtischen Struktur. Wer praktische Einblicke sucht, kann im Stadtarchiv ein Praktikum machen, etwa im Rahmen der Berufsorientierung an Gymnasien als BOGY-Praktikum oder als Entscheidungshilfe für ein Geschichtsstudium. Solche Praktika dauern in der Regel eine Woche; außerhalb des Programms sind nach Absprache auch längere Zeiträume möglich. Weil die Kapazitäten begrenzt sind, bittet das Archiv um frühzeitige Kontaktaufnahme, und die genannten Vorlaufzeiten liegen bei vier bis sechs Monaten. Neben Praktika gibt es auch die Möglichkeit ehrenamtlicher Mitarbeit. Das Archiv nennt dafür verschiedene Aufgabenfelder: Retrokatalogisierung von Findmitteln, Transkription von Quellentexten, Pflege der Zeitungsausschnittsammlung, Erstellung von Amtsbuchregistern, Auswertung genealogischer und prosopographischer Quellen sowie Erschließung der Bildsammlung mit Fotografien und Ansichtskarten. Damit richtet sich das Archiv an historisch interessierte Menschen, die gern mit Originalquellen arbeiten und ihre Fähigkeiten in ein öffentliches Gedächtnisinstitut einbringen möchten. Wer nach Stellenangeboten sucht, wird außerdem auf das städtische Karriereportal verwiesen. Die Stadt Freiburg bündelt ihre aktuellen Ausschreibungen auf wirliebenfreiburg.de, und auch auf der Archivseite ist der Link zu den Stellenangeboten hinterlegt. Für Nutzerinnen und Nutzer ist das wichtig, weil die Suche nach Jobs im Umfeld des Stadtarchivs damit nicht ins Leere läuft, sondern über die offiziellen städtischen Kanäle weitergeführt werden kann. So deckt das Stadtarchiv Freiburg nicht nur Forschung und Benutzung ab, sondern auch Bildung, Nachwuchsarbeit und ehrenamtliches Engagement. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2540014.html))

Quellen:

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Stadtarchiv Freiburg | Kontakt & Öffnungszeiten

Das Stadtarchiv Freiburg ist weit mehr als ein Aufbewahrungsort für alte Akten. Es versteht sich als zentrales Gedächtnis der Stadt und als Anlaufstelle für alle, die sich mit Freiburgs Vergangenheit, Gegenwart und rechtlicher Überlieferung beschäftigen. Hier werden amtliche Unterlagen der Stadtverwaltung ebenso bewahrt wie private Nachlässe, Vereins- und Firmenarchive, Fotos, Karten, Pläne, Zeitungen und weitere Zeugnisse der Stadtgeschichte. Die Bestände reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück und zeigen, wie breit das historische Spektrum der Einrichtung ist. Für Forschung, Familiengeschichte, Verwaltung und auch zur Sicherung von Rechtsansprüchen hat das Archiv eine klare öffentliche Funktion. Gleichzeitig ist es ein moderner Serviceort: Mit Lesesaal, Beratung, Reproduktionsmöglichkeiten, digitaler Erschließung und einer spezialisierten Bibliothek verbindet das Stadtarchiv historische Tiefe mit praktischer Benutzbarkeit. Wer das Stadtarchiv Freiburg sucht, findet es heute am Neuer Messplatz 5a in Freiburg im Breisgau, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit klar geregelten Besuchszeiten. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2539883.html))

Öffnungszeiten, Kontakt und Anfahrt zum Stadtarchiv Freiburg

Für Besucherinnen und Besucher sind die praktischen Informationen besonders wichtig, denn das Stadtarchiv ist keine klassische frei zugängliche Ausstellung, sondern eine Fachinstitution mit geregeltem Lesesaalbetrieb. Offiziell ist der Lesesaal montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet, mittwochs von 10 bis 18 Uhr; freitags bleibt das Archiv geschlossen. An allen Öffnungstagen gibt es feste Aushebezeiten für Archivalien um 10:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15 Uhr, mittwochs zusätzlich um 16:30 Uhr. Das ist für die Planung eines Archivbesuchs zentral, weil gewünschte Unterlagen nicht einfach aus dem Regal genommen werden, sondern nach Ordnungssystem und Schutzbedarf bereitgestellt werden. Das Archiv empfiehlt außerdem ausdrücklich, vorab per E-Mail oder telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Wer Fragen zur allgemeinen Nutzung hat, wendet sich an die zentrale Archivadresse oder direkt an den Lesesaal. Die offizielle Adresse lautet Neuer Messplatz 5a, 79108 Freiburg. Telefonisch ist das Archiv unter +49 761 2012701 erreichbar, zusätzlich gibt es die allgemeine E-Mail-Adresse stadtarchiv@freiburg.de. Die Anfahrt ist sowohl mit dem öffentlichen Verkehr als auch mit dem Auto gut beschrieben: Mit der Linie 4 steigt man an der Haltestelle Technische Fakultät aus, mit der Linie 22 an der Haltestelle FWTM Neuer Messplatz. Autofahrende orientieren sich an der A 5, Ausfahrt Freiburg-Mitte, und fahren Richtung Innenstadt; auf dem Messeparkplatz kann gebührenpflichtig geparkt werden. Diese Kombination aus klaren Öffnungszeiten, sauberer Anreisebeschreibung und Terminempfehlung macht deutlich, dass das Stadtarchiv zwar öffentlich zugänglich, aber zugleich auf geordnete Benutzung und Bestandsschutz ausgerichtet ist. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLde/235796.html))

Bestände, Spezialbibliothek und Recherche im Stadtarchiv Freiburg

Wer nach den Beständen des Stadtarchivs Freiburg sucht, findet eine der wichtigsten Antworten direkt auf der offiziellen Archivseite: Das Haus übernimmt Schriftgut aus der Stadtverwaltung, das aus rechtlichen Gründen dauerhaft aufbewahrt werden muss oder als Geschichtszeugnis Bedeutung hat. Hinzu kommen Unterlagen aus nicht-städtischer Provenienz, also Nachlässe, Sammlungen sowie Vereins- und Firmenarchive, die das Bild der Stadt aus zusätzlichen Perspektiven ergänzen. Besonders wertvoll ist die inhaltliche Tiefe der Überlieferung. Das Archiv verwahrt Urkunden, Akten, Amtsbücher, Fotos, Karten, Pläne, Postkarten, Zeitungen sowie Film- und Tondokumente. Auch die thematische Breite ist groß: von städtischen Verwaltungsakten über stadtgeschichtliche Sammlungen bis hin zu Quellen, die für genealogische, sozialgeschichtliche und topografische Forschung relevant sind. Die offizielle Beschreibung nennt für die Bibliothek rund 75.000 Bände zur Stadt- und Regionalgeschichte, an anderer Stelle wird von einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek mit rund 80.000 Medieneinheiten gesprochen. Für die Nutzung ist wichtig, dass große Teile der Bestände bereits elektronisch erfasst sind und über Datenbanken oder Online-Kataloge recherchiert werden können. Zugleich existieren ältere Findbücher noch in Papierform, was für historische Spezialrecherchen hilfreich sein kann. Besonders modern ist die digitale Langzeitarchivierung: Das Stadtarchiv setzt für elektronische Unterlagen das vom Landesarchiv Baden-Württemberg bereitgestellte Kommunale Digitale Langzeitarchiv ein. Dadurch wird sichtbar, dass das Archiv nicht nur historische Papierquellen schützt, sondern auch digitale Überlieferung langfristig sichern muss. So entsteht ein Ort, an dem klassische Archivalien, digitale Daten, Fachliteratur und systematische Erschließung eng miteinander verbunden sind. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2539883.html))

Leiter, Team und Ansprechpartner im Stadtarchiv Freiburg

Häufig gesuchte Begriffe wie Leiter, Leitung oder Mitarbeiter führen beim Stadtarchiv Freiburg direkt zu einem klar strukturierten Team. An der Spitze steht Dr. Florian Hoffmann als Stadtarchivleiter. Ihm zur Seite steht Dr. Johanne Küenzlen als stellvertretende Stadtarchivleitung. Für historische Vermittlung und Forschung ist Dr. Mona Djabbarpour zuständig, während Rita Schneider das Sekretariat betreut. Die Bibliothek und Fotosammlung liegen bei Brigitta Arden, die amtliche Überlieferung, Behördenberatung und digitale Archivierung bei Margarethe Baumgartner. Für älteres amtliches Schriftgut vor 1870, Nachlässe und sonstige nichtamtliche Bestände ist Dominique Frings Ansprechpartner. Christine Gutzmer verantwortet die Restaurierung, Anita Hafner die stadtgeschichtlichen Sammlungen, Boris Kramb den Bereich Magazin sowie Felix Thalheimer und Roman Zimmermann den Benutzungs- und Lesesaalbereich. Diese klare Arbeitsteilung ist für ein Archiv sehr sinnvoll, weil unterschiedliche Quellengattungen, Benutzeranfragen und konservatorische Anforderungen jeweils eigenes Fachwissen brauchen. Wer nach dem Stadtarchiv Freiburg und seinen Mitarbeitern sucht, erhält also nicht nur einen Namen, sondern ein ganzes Netzwerk spezialisierter Zuständigkeiten. Das ist besonders hilfreich für Besucherinnen und Besucher mit konkreten Fragen, etwa zu Familienforschung, zu älteren Amtsunterlagen, zu Foto- oder Kartenmaterial oder zur Nutzung im Lesesaal. Zugleich macht die Teamstruktur deutlich, dass das Archiv nicht als anonyme Verwaltungsstelle funktioniert, sondern als fachlich besetzte Kultur- und Wissenseinrichtung, die Forschung, Service und Bestandserhalt miteinander verbindet. Gerade für Anfragen an die Leitung, für wissenschaftliche Projekte und für Rückfragen zu Beständen oder Benutzung ist diese klare Zuordnung ein echter Vorteil. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2540040.html))

Lesesaal, Archivbesuch und Benutzung vor Ort

Der Archivbesuch im Stadtarchiv Freiburg folgt klaren Regeln, die den Schutz der Originale mit einer guten Nutzbarkeit verbinden. Das Archiv steht allen Interessierten offen, und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reservieren einen Platz im Lesesaal sowie die gewünschten Unterlagen. Besonders wichtig ist die Vorbereitung: Schon vor dem ersten Besuch muss man sich als Archivbenutzerin oder Archivbenutzer registrieren, und es empfiehlt sich, die Bestände vorab zu sichten, damit die Arbeit vor Ort effizient verläuft. Allgemeine Anfragen können per E-Mail an die Hauptadresse gestellt werden; Fragen zum Ablauf im Lesesaal oder zur Bestellung von Archivgut sind auch über die spezielle Lesesaal-Adresse möglich. Im Lesesaal gelten konservatorische Regeln, die in der Praxis sehr hilfreich sind: Bände und Akten sollen mit den bereitliegenden Hilfsmitteln abgestützt werden, der ursprüngliche Ordnungszustand der Archivalien darf nicht verändert werden, und Dokumente sind so zu behandeln, dass sie nicht als Schreibunterlage oder Stütze dienen. Für unbehüllte Fotografien liegen Einmalhandschuhe oder auf Wunsch Baumwollhandschuhe bereit. Wer beim Umgang mit dem Material Fragen hat oder Unregelmäßigkeiten bemerkt, wendet sich an die Lesesaalaufsicht. Auch Fotografieren ist grundsätzlich möglich, soweit keine rechtlichen oder konservatorischen Einschränkungen entgegenstehen und die Absprache mit dem Archivpersonal erfolgt. Wenn selbst angefertigte Aufnahmen nicht ausreichen, kann das Fachpersonal Reproduktionen oder hochauflösende Druckvorlagen anfertigen. Das Stadtarchiv ist damit kein Ort des bloßen Lesens, sondern ein Arbeitsort für Forschung, Dokumentation und präzise Quellenarbeit. Für alle, die sich tiefer mit Stadtgeschichte, Familiengeschichte oder Verwaltungsakten befassen wollen, bietet der Lesesaal die richtige Mischung aus Betreuung, Schutzregeln und fachlicher Unterstützung. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2540143.html))

Geschichte des Stadtarchivs Freiburg vom Mittelalter bis zur Messe

Die Geschichte des Stadtarchivs Freiburg beginnt nach offizieller Darstellung bereits im Hochmittelalter. Vermutlich wurden die städtischen Urkunden zunächst als wanderndes Archiv in einer Truhe in der Wohnung des Schultheißen beziehungsweise Bürgermeisters aufbewahrt. Nach dem Übergang Freiburgs unter habsburgische Herrschaft im Jahr 1368 entwickelte sich ein organisiertes Kanzleiwesen mit mehreren Aufbewahrungsorten, darunter das Gerichtsarchiv in der Gerichtslaube am Münsterplatz, das Archiv der städtischen Finanzverwaltung im Kaufhaus und das Ratsarchiv im Ratshof. Seit 1414 ist die Unterbringung des Ratsarchivs in den Hahnentürmen des Freiburger Münsters belegt. Dort lagen unter anderem kaiserliche und herzogliche Gnadenbriefe, Verfassungsurkunden, Bündnisbriefe, Sühneverträge, Übergabeverträge mit dem Haus Österreich, Urfehdebriefe des Adels sowie weitere Schreiben und Erlasse. Der älteste dieser Bände ist das sogenannte Rote Büchlein aus dem späten 13. Jahrhundert. Als eine Art moderner Beginn der Archivtätigkeit gilt die räumliche Trennung von Kanzlei und Archiv, die eine eigenständige Verwaltung der historischen Überlieferung möglich machte. Im 18. Jahrhundert kam es zu einer umfassenden Neuordnung der Bestände, und mit Ferdinand Weiß erhielt die Stadt 1798 den ersten tatsächlichen Archivar. Im 19. Jahrhundert folgten weitere Professionalisierungsschritte, unter anderem durch Peter Paul Albert, der 1894 als erster fachlich ausgebildeter Archivar eintrat. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Urkunden und Akten erfolgreich ausgelagert, sodass das Archiv trotz der Zerstörungen in der Stadt vergleichsweise gut erhalten blieb. Nach dem Krieg bezog die Archivverwaltung zunächst das Colombischlössle und zog 1957 in das Haus zum Herzog in der Salzstraße. Wegen Platzmangels wurde schließlich ein Neubau an der Neuen Messe geplant; die neuen Räumlichkeiten konnten Ende 2023 bezogen werden. Dieser letzte Umzug markiert nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch den Übergang in eine moderne, funktional ausgerichtete Archivarchitektur. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2539961.html))

Mitarbeit, Praktika und Stellenangebote beim Stadtarchiv Freiburg

Auch die Suchanfragen nach Jobs, Stellenangeboten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben beim Stadtarchiv Freiburg einen klaren Bezug zur offiziellen städtischen Struktur. Wer praktische Einblicke sucht, kann im Stadtarchiv ein Praktikum machen, etwa im Rahmen der Berufsorientierung an Gymnasien als BOGY-Praktikum oder als Entscheidungshilfe für ein Geschichtsstudium. Solche Praktika dauern in der Regel eine Woche; außerhalb des Programms sind nach Absprache auch längere Zeiträume möglich. Weil die Kapazitäten begrenzt sind, bittet das Archiv um frühzeitige Kontaktaufnahme, und die genannten Vorlaufzeiten liegen bei vier bis sechs Monaten. Neben Praktika gibt es auch die Möglichkeit ehrenamtlicher Mitarbeit. Das Archiv nennt dafür verschiedene Aufgabenfelder: Retrokatalogisierung von Findmitteln, Transkription von Quellentexten, Pflege der Zeitungsausschnittsammlung, Erstellung von Amtsbuchregistern, Auswertung genealogischer und prosopographischer Quellen sowie Erschließung der Bildsammlung mit Fotografien und Ansichtskarten. Damit richtet sich das Archiv an historisch interessierte Menschen, die gern mit Originalquellen arbeiten und ihre Fähigkeiten in ein öffentliches Gedächtnisinstitut einbringen möchten. Wer nach Stellenangeboten sucht, wird außerdem auf das städtische Karriereportal verwiesen. Die Stadt Freiburg bündelt ihre aktuellen Ausschreibungen auf wirliebenfreiburg.de, und auch auf der Archivseite ist der Link zu den Stellenangeboten hinterlegt. Für Nutzerinnen und Nutzer ist das wichtig, weil die Suche nach Jobs im Umfeld des Stadtarchivs damit nicht ins Leere läuft, sondern über die offiziellen städtischen Kanäle weitergeführt werden kann. So deckt das Stadtarchiv Freiburg nicht nur Forschung und Benutzung ab, sondern auch Bildung, Nachwuchsarbeit und ehrenamtliches Engagement. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/2540014.html))

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