CoreLeoni

CoreLeoni

Quelle: Wikipedia

CoreLeoni: Schweizer Hard Rock mit Herz, Herkunft und Haltung

CoreLeoni – die Rückkehr zu den Wurzeln des Schweizer Rock

CoreLeoni ist mehr als ein Nebenprojekt: Die Schweizer Hard-Rock- und Classic-Rock-Band aus Lugano steht für gelebte Rockgeschichte, für den Blick zurück ohne Nostalgie-Staub und für eine künstlerische Idee, die aus dem Kern des Gitarrensounds von Leo Leoni erwachsen ist. Seit der Gründung 2017 verbindet die Formation das Erbe der frühen Gotthard-Jahre mit neuer Energie, härterem Drive und einer Bühnenpräsenz, die auf große Melodien, prägnante Riffs und klare Rock-Statements setzt. CoreLeoni besetzt damit einen besonderen Platz in der europäischen Hard-Rock-Landschaft: nah an den Wurzeln, aber musikalisch nicht stehen geblieben. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Die Entstehung: Aus dem Gotthard-Kosmos geboren

Die Band entstand 2017, als Leo Leoni anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des ersten selbstbetitelten Gotthard-Albums den Impuls hatte, frühere Songs in ein neues Licht zu setzen. Im Zentrum standen Stücke wie Downtown, Firedance, Higher, Here Comes the Heat und In the Name, die im Live-Kontext der späteren Gotthard-Phase seltener geworden waren. CoreLeoni wurde damit als musikalische Antwort auf eine Setlist-Realität geboren: alte Songs, neu gedacht, neu aufgenommen und mit frischem Druck versehen. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Schon die Besetzung zeigte, dass es sich nicht um ein beiläufiges Projekt handelte, sondern um eine Band mit Substanz und Szene-Kompetenz. Neben Leo Leoni gehörten anfangs Ronnie Romero, Jgor Gianola, Mila Merker und Hena Habegger zum Line-up. Die Verankerung im Schweizer Rock, der internationale Anspruch der Stimmen und die Erfahrung der beteiligten Musiker gaben CoreLeoni früh jene Autorität, die für eine ernstzunehmende Diskographie entscheidend ist. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Der Durchbruch: Debüt, Charts und Live-Bestätigung

Das Debütalbum The Greatest Hits Part 1 erschien 2018 und landete in der Schweiz auf Platz 3 der Charts. Dass ein Projekt, das bewusst auf die Neuinterpretation früher Songs setzte, sofort eine solche Resonanz erzeugte, sagt viel über die Bindung zwischen Band, Repertoire und Publikum aus. CoreLeoni fand damit nicht nur Aufmerksamkeit in der Rockpresse, sondern auch die Bestätigung auf dem Markt, dass das Konzept weit mehr war als ein reines Archivprojekt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Auch live bewährte sich die Band schnell. 2018 standen Auftritte bei Bang Your Head in Balingen und bei Rock the Ring auf dem Programm, und die parallel zu Gotthard laufende Tournee-Arbeit unterstrich den Anspruch, die alten Songs nicht museal, sondern auf der Bühne wieder brennend lebendig zu machen. AFM Records beschreibt die Reaktionen von Medien und Fans ausdrücklich als lobend und betont, dass die ausführliche Tour dem Projekt eine Fortsetzung praktisch aufdrängte. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Diskographie: Vom Neuaufbau zum eigenständigen Bandprofil

CoreLeoni veröffentlichte 2018 The Greatest Hits Part 1, 2019 II, 2022 III und 2023 Alive; 2026 folgt mit Generection das vierte Studioalbum. Diese Diskographie zeigt eine klare Entwicklung: von der Neuverhandlung des frühen Gotthard-Materials hin zu einer zunehmend eigenständigen Handschrift, in der auch neue Songs und neues Material stärker in den Vordergrund rücken. Die Band bleibt damit zwar im Kosmos ihrer Herkunft verankert, öffnet aber die Tür zu einer erweiterten Identität. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

II brachte neben neu arrangierten Songs auch zwei neue Stücke und ein Cover von John Lee Hookers Boom Boom. Das Album erschien weltweit über AFM Records und erreichte in Deutschland Platz 67 sowie in der Schweiz Platz 6. III setzte 2022 mit Eugent Bushpepa als neuem Sänger fort, und 2023 erschien mit Alive ein Live-Dokument, das die Bühnenseite der Band festhält. Diese Veröffentlichungen zeigen ein Projekt, das nicht auf einmalige Nostalgie setzt, sondern auf Kontinuität, Verdichtung und schrittweise Emanzipation. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Generection: Härter, direkter, mit Blick nach vorn

Mit Generection öffnet CoreLeoni 2026 ein neues Kapitel. Reigning Phoenix Music veröffentlicht das Album am 11. September 2026 weltweit; die physische Ausgabe erscheint als Doppel-Digipak, dessen zweite CD Live at Hallenstadion Zurich enthält, das bereits im Vorjahr digital veröffentlicht worden war. Das Album gilt als das härteste der Band und als zweite Veröffentlichung mit Eugent Bushpepa am Mikrofon. Zugleich stammt ein größerer Teil der Songs erstmals aus bandinternem Writing, was die Eigenständigkeit des Projekts weiter stärkt. ([metalboost.net](https://metalboost.net/en/artists/coreleoni/albums/generection-2026/))

Die Vorabsingles Generation Rock und Howling at the Moon markieren die Richtung: roher, kantiger, aber immer noch tief im melodischen Hard Rock verwurzelt. Besonders Howling at the Moon greift laut Bandbeschreibung eine Idee aus den frühen Neunzigerjahren auf, die Jgor Gianola und der verstorbene Steve Lee einst für Gotthard entwickelt hatten. Genau darin liegt der Reiz von CoreLeoni: Die Band verwandelt unveröffentlichtes oder kaum genutztes Material in einen aktuellen, druckvollen Bandsound. ([metalboost.net](https://metalboost.net/en/artists/coreleoni/albums/generection-2026/))

Stil und Sound: Classic Rock mit modernem Angriff

CoreLeoni steht für großen, zeitlosen Classic Rock, für Nostalgie ohne Verklärung und für eine Produktion, die moderne Wucht mit traditioneller Gitarrenarbeit verbindet. AFM Records beschreibt die Band als Verbindung aus purem Musik-Feeling und modernem Sound, während neuere Besprechungen besonders die analog angelegte Produktion von Generection hervorheben. Das Resultat ist ein Soundbild, das an die Siebziger erinnert, aber in seiner Direktheit klar im Heute verankert bleibt. ([afm-records.de](https://www.afm-records.de/pages/coreleoni))

Musikalisch lebt die Band von der Balance zwischen riffgetriebenen Strophen, hymnischen Refrains und einer Gitarrenästhetik, die Leo Leonis Handschrift deutlich trägt. Kritiker heben hervor, dass Bushpepas Stimme zwischen melodischer Härte und metallischer Durchsetzungskraft vermittelt, während die Instrumentierung von Leonis Riffarbeit teils ruppig, teils punkig und thrashig wirkt. Gerade diese Reibung zwischen Melodie und Kante verleiht CoreLeoni eine erkennbare Spannung im Arrangement und in der Produktion. ([metal-hammer.de](https://www.metal-hammer.de/reviews/coreleoni-generection/))

Besetzung, Leistung und kultureller Kontext

CoreLeoni ist auch personell eng mit der Geschichte des Schweizer Hard Rock verbunden. Leo Leoni, Jgor Gianola und Hena Habegger stammen aus dem Gotthard-Umfeld; Ronnie Romero brachte internationale Hard-Rock-Erfahrung aus Lords of Black und Rainbow mit; Eugent Bushpepa ergänzt seit 2022 das Profil mit einer kraftvollen Metal-Stimme. Diese Konstellation macht die Band zu einem Knotenpunkt verschiedener Rocktraditionen, die sich zwischen klassischem Hard Rock, melodischem Heavy Sound und Live-Erfahrung treffen. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Im kulturellen Kontext steht CoreLeoni für eine spezielle Form von Repertoire-Pflege: Nicht die bloße Wiederverwertung, sondern die künstlerische Neuaktivierung eines Katalogs, der im Live-Betrieb der Hauptband teilweise zurückgedrängt wurde. Dadurch gewinnt das Projekt eine doppelte Bedeutung. Es bewahrt ein Stück Schweizer Rockgeschichte und zeigt gleichzeitig, wie ein Katalog im neuen Produktionsrahmen zeitgemäß klingen kann, ohne seinen Charakter zu verlieren. ([afm-records.de](https://www.afm-records.de/pages/coreleoni))

Kritische Rezeption: Zwischen Tribute-Idee und eigenständiger Wucht

Die Fachpresse bewertet CoreLeoni regelmäßig im Spannungsfeld zwischen Hommage und Eigenständigkeit. Für einige Beobachter bleibt der Bezug zu den frühen Gotthard-Songs der Ausgangspunkt, für andere ist gerade die energetische Neuinterpretation der eigentliche Mehrwert. Metal Hammer beschreibt Generection als das härteste Album der Band und verweist auf den analog orientierten Sound sowie auf Bushpepas Position zwischen Steve Lee und Ronnie Romero. PowerMetal.de und weitere Rockmedien betonen zugleich, dass CoreLeoni nicht bloß Altes aufwärmt, sondern Material mit Leidenschaft und klanglicher Dringlichkeit neu formt. ([metal-hammer.de](https://www.metal-hammer.de/reviews/coreleoni-generection/))

Auch die bisherigen Chartplatzierungen sprechen für die Relevanz des Projekts. Das Debüt erreichte in der Schweiz Platz 3, II kam in Deutschland auf Platz 67 und in der Schweiz auf Platz 6, III auf Platz 39 in Deutschland und Platz 2 in der Schweiz, während Alive in der Schweiz Platz 13 belegte. Diese Zahlen zeigen eine kontinuierliche Präsenz im Markt und belegen, dass CoreLeoni nicht nur ein Insider-Tipp, sondern eine feste Größe im mitteleuropäischen Hard-Rock-Umfeld geworden ist. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/CoreLeoni))

Aktuelle Projekte und Veröffentlichungen

2026 steht ganz im Zeichen von Generection. Neben den Vorabsingles Generation Rock und Howling at the Moon macht vor allem die angekündigte Veröffentlichung des Albums am 11. September 2026 deutlich, dass CoreLeoni weiter auf kreative Verdichtung setzt. Die Doppelveröffentlichung mit dem Live-Material von Hallenstadion Zurich verbindet Gegenwart und Rückschau in einer Weise, die den Kern des Projekts auf den Punkt bringt: Studioarbeit, Live-Energie und Katalogbewusstsein greifen ineinander. ([metalboost.net](https://metalboost.net/en/artists/coreleoni/albums/generection-2026/))

Fazit: Warum CoreLeoni spannend bleibt

CoreLeoni ist spannend, weil diese Band aus Erinnerung Bewegung macht. Sie nimmt die Geschichte des Schweizer Rock ernst, ohne sich in ihr einzuschließen, und liefert zugleich einen Sound, der live, roh und melodisch zugleich wirkt. Wer klassischen Hard Rock mit echter Gitarrenautorität, markanten Hooks und einer glaubwürdigen Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart sucht, findet hier eine Band mit Haltung und Handschrift. CoreLeoni sollte man nicht nur hören, sondern live erleben – dort entfaltet sich die ganze Wucht dieses Projekts. ([afm-records.de](https://www.afm-records.de/pages/coreleoni))

Offizielle Kanäle von CoreLeoni:

Quellen: