Eva Weyl in Freiburg: Ein bewegender Abend im Zeichen der Erinnerung


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Eva Weyl erzählt Geschichte, die nicht verstummen darf
Am Dienstag, 29. September 2026, berichtet die Holocaust-Überlebende und Zeitzeugin Eva Weyl in Freiburg von der Verfolgung ihrer Familie und ihren eigenen Erfahrungen während der NS-Zeit. Der eindringliche Vortrag verbindet persönliche Erinnerung mit historischer Verantwortung und macht die Vergangenheit unmittelbar erfahrbar.
Eine Freiburger Familiengeschichte
Eva Weyl wurde 1935 im niederländischen Arnheim geboren. Ihre Mutter Margot Wolff stammte aus Freiburg, ihr Großvater Willy Wolff leitete eine Freiburger Bank. Unter dem Nationalsozialismus wurde die Familie als jüdisch verfolgt. Im Januar 1942 wurde sie im Lager Westerbork interniert.
Erinnern als persönliche Begegnung
Mehrfach entging Eva Weyls Familie den Deportationen. Im April 1945 wurde sie befreit. Ihr Großvater überlebte zwei Konzentrationslager und kehrte 1947 nach Freiburg zurück. In ihrem Vortrag gibt Weyl diesen Erfahrungen eine persönliche Stimme und schafft eine konzentrierte, respektvolle Event-Atmosphäre.
Geschichte weitergeben
Seit fast 20 Jahren spricht Eva Weyl regelmäßig mit Jugendlichen. Ihr Anliegen: Junge Menschen sollen zu Zweitzeugen werden und die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen weitertragen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein ZWEITZEUGEN e. V. statt und ordnet das Veranstaltungserlebnis in eine zeitgemäße Bildungsarbeit ein.
Ein Abend mit besonderer Bedeutung
Der Vortrag richtet sich an alle, die historische Zusammenhänge aus erster Hand verstehen und Verantwortung für eine demokratische Erinnerungskultur übernehmen möchten. Die Publikumsstimmung wird von Aufmerksamkeit, Respekt und persönlicher Nähe geprägt sein. Im Rahmen der Veranstaltungsplanung wurden Raum und Zugang geändert: Der Vortrag findet im Freundeskreis-Auditorium des Augustinermuseums statt.
Der Besuch dieses Abends bedeutet, einer Überlebenden zuzuhören und Geschichte als menschliche Erfahrung zu begreifen. Wer teilnehmen konnte, erlebt einen Vortrag, der nachwirkt und zum Weitererzählen auffordert.
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