Kunstpause im Augustinermuseum: Geschlechterrollen von der Barockgalerie bis zur Schatzkammer


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Kunstpause im Augustinermuseum: Geschlechterrollen im Spiegel der Kunst
Die Kurzführung Kunstpause: Geschlechterrollen von der Barockgalerie bis zur Schatzkammer lädt zu einer konzentrierten Werkbetrachtung im Augustinermuseum ein. Jutta Götzmann, Direktorin des Hauses, führt am Mittwoch, 23. September 2026, durch ausgewählte Sammlungsbereiche und zeigt, wie sich Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit in Kunstwerken, Bildprogrammen und Rauminszenierungen niederschlagen.
Zwischen Barock und Schatzkammer: Kunst lesen lernen
Der Rundgang öffnet den Blick für historische Rollenbilder, die sich in Gemälden, Skulpturen und kostbaren Objekten über Jahrhunderte eingeschrieben haben. Die Barockgalerie mit ihrer Malerei von 1600 bis 1800 und die Schatzkammer mit ihren mittelalterlichen Kostbarkeiten bilden dabei zwei besonders aufschlussreiche Stationen. So entsteht ein Kunsterlebnis, das nicht nur ästhetisch fesselt, sondern auch kulturgeschichtlich präzise fragt: Wer wird dargestellt, wie wird Macht sichtbar, und welche Bildsprache prägt die Zuschreibungen von Geschlecht?
Das Museum als Erfahrungsraum
Das Augustinermuseum zählt zu den bedeutendsten Museen am Oberrhein und verbindet historische Architektur mit einer modernen Ausstellungskuratierung. Der Rundgang führt durch Räume, in denen Licht, Material und Hängung die Wahrnehmung schärfen. Gerade in der Barockgalerie entfalten die Werke ihre ganze theatralische Wirkung, während die Schatzkammer mit sakralen Kunstwerken, Goldschmiedearbeiten und textilen Kostbarkeiten einen sehr eigenen Resonanzraum für Fragen nach Ordnung, Rolle und Repräsentation eröffnet.
Kulturelle Bildung mit unmittelbarem Mehrwert
Die Kunstpause richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die Kunstgeschichte nicht als ferne Theorie, sondern als lebendige kulturelle Erfahrung erleben möchten. Die Kurzführung bietet einen verdichteten Zugang zu Sammlung, Epoche und Bilddeutung. Gerade in der Verbindung von kunsthistorischer Einordnung und gegenwärtiger Perspektive entsteht ein Mehrwert für alle, die sich für Museumspädagogik, kulturelle Bildung und gesellschaftliche Debatten interessieren.
Fazit
Wer das Augustinermuseum besucht, erlebt nicht nur herausragende Kunstwerke, sondern auch einen intelligent kuratierten Rundgang durch Themen, die bis heute nachwirken. Diese Kunstpause verspricht einen konzentrierten, inspirierenden Blick auf Geschlechterrollen in der Kunst und auf die Macht von Bildern. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Kunst, Geschichte und Gegenwart im Museum neu zusammendenken möchten.
Offizielle Kanäle von Augustinermuseum:
- Instagram: https://www.instagram.com/augustinermuseumfreiburg
- Facebook: https://www.facebook.com/augustinermuseum
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://museen.freiburg.de/museen/am










