St. Martin
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Freiburg im Breisgau

Rathausgasse 3, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland

St. Martin | Gottesdienste & Geschichte in Freiburg

St. Martin in Freiburg ist mehr als eine Kirche am Rathausplatz. Die Pfarrkirche steht in der Rathausgasse 3 mitten in der Altstadt und verbindet auf engem Raum Stadtraum, Glauben, Musik und Geschichte. Ihre Wurzeln reichen bis zur ersten Kapelle aus dem Jahr 1206; 1226 übergab Graf Konrad den Ort an die Franziskaner, aus deren Klosteranlage die heutige Martinskirche hervorging. Heute ist St. Martin ein spirituelles Zentrum mitten in der Stadt und zugleich ein Ort, an dem sich Menschen für Gebet, Stille, Sakramente und Musik begegnen. Seit dem 1.1.2026 gehört die Seite von St. Martin zur neuen Kirchengemeinde Freiburg i.Br., bleibt aber vorläufig als wichtige Informationsquelle bestehen. Wer eine zentrale Freiburger Kirche sucht, die nicht nur historisch bedeutsam, sondern auch lebendig genutzt ist, findet hier einen Ort mit starker Ausstrahlung und klarer Identität. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Gottesdienste, Beichte und spirituelle Angebote in St. Martin

Das Suchinteresse rund um St. Martin konzentriert sich vor allem auf die Frage, wann dort Gottesdienste stattfinden und welche geistlichen Angebote es gibt. Auf der offiziellen Seite werden regelmäßig Morgengebet, Eucharistiefeier, Rosenkranz, eucharistische Anbetung, Beichte und Vesper veröffentlicht. Damit ist St. Martin nicht nur ein Kirchenbau, sondern ein Ort mit einem verlässlichen liturgischen Rhythmus. Besonders prägend ist die Selbstbeschreibung als spirituelles Zentrum in der Nachbarschaft zum Münster, der wichtigsten Kirche der Stadt. Dort ist St. Martin ausdrücklich als Ruhepunkt inmitten der Innenstadt angelegt, an dem die Eucharistie mit der Mittagsmesse und der eucharistischen Anbetung die geistliche Mitte bildet. Das macht die Kirche für Stammgemeinde, Innenstadtbesucher und Touristen gleichermaßen interessant, weil sie nicht bloß zu einem kurzen Fotostopp einlädt, sondern zu einem Moment des Innehaltens. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/?utm_source=openai))

Zu dieser offenen geistlichen Nutzung passen die zusätzlichen Angebote der Pfarrei sehr gut. Die Seite von St. Martin weist auf das Chorgebet des Dominikanerordens hin, zu dem Mitbetende herzlich eingeladen werden. Außerdem gibt es geistliche Begleitung für Menschen, die eine persönliche Form des Gesprächs und des Gebets suchen, sowie einen Gebetskreis für junge Erwachsene bis 35 Jahre, der sich 14-tägig dienstags um 20 Uhr in der Kirche trifft. Diese Mischung aus öffentlicher Liturgie, individueller Begleitung und gemeinschaftlichen Formen des Betens prägt den Charakter des Ortes. St. Martin ist damit keine anonyme Sehenswürdigkeit, sondern eine aktive Pfarrkirche mit klaren Zeiten, einem spürbaren geistlichen Angebot und einem konkreten Alltag. Wer die Pfarrei kontaktieren möchte, findet auf den Seiten der Gemeinde die relevanten Ansprechpartner und das Pfarrbüro. Für SEO und für reale Besucher sind genau diese Punkte wichtig: regelmäßige Gottesdienste, Beichtzeiten, Gebetsformen und ein klar erreichbares Pfarramt. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/?utm_source=openai))

Taufe, Trauung und weitere Sakramente in St. Martin

Auch bei den Sakramenten ist St. Martin eine sehr konkrete und zugleich flexible Pfarrkirche. Tauffeiern sind dort in der Regel als Einzeltaufen möglich; feste Tauftermine im Jahr gibt es derzeit nicht. Die Pfarrei nennt mögliche Zeitfenster am Samstagvormittag, am Samstagnachmittag und am Sonntagnachmittag. Besonders interessant ist der Ablauf selbst: Die Taufe wird in St. Martin als Stationenweg gefeiert, der unter der Empore beginnt, am Ambo das Wort Gottes in den Mittelpunkt stellt, am Taufbecken die eigentliche Taufe vollzieht und schließlich am Altar auf die Eucharistie verweist. Dadurch wird der gesamte Kirchenraum in die Feier einbezogen, was für Familien eine sehr anschauliche und tief verankerte Liturgie ergibt. Zusätzlich ist Musik ausdrücklich vorgesehen, entweder mit Organist oder E-Piano. Auch Erwachsenentaufen sind möglich, allerdings mit einer längeren Vorbereitung von mindestens sechs Monaten und einem individuellen Glaubenskurs. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/sakramente/taufe/))

Für Trauungen gilt ein ähnlich klarer, aber praxisnaher Rahmen. Hochzeiten sind in St. Martin grundsätzlich möglich, üblicherweise am Samstagvormittag oder am Samstagnachmittag. Die Pfarrei bittet darum, mindestens sechs Monate vorher Kontakt aufzunehmen; verbindliche Zusagen werden maximal ein Jahr im Voraus gegeben. Wer mit einem auswärtigen Geistlichen in St. Martin heiraten möchte, muss mit einer Kirchennutzungsgebühr rechnen. Ebenso wichtig für die Praxis: Die Räumlichkeiten an St. Martin stehen in der Regel nicht für private Feiern oder Sektempfänge nach der Trauung zur Verfügung, und der Platz vor der Kirche gehört der Stadt. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für Abschied, Bestattung oder Seelsorge in besonderen Lebenslagen interessieren, bietet die Pfarrei ebenfalls gesonderte Informationen und verweist dafür an das Pfarrbüro. Das zeigt, wie umfassend St. Martin als Pfarrort organisiert ist: Taufe, Trauung, Begleitung und Abschied gehören hier in einen liturgischen und seelsorglichen Zusammenhang. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/sakramente/trauung/))

Geschichte der Martinskirche am Rathausplatz

Die historische Tiefe von St. Martin ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Kirche im Freiburger Stadtbild so präsent ist. Bereits 1206 stand an diesem Ort eine erste Kapelle. 1226 übergab Graf Konrad sie den Franziskanern, die dort Schritt für Schritt eine Klosteranlage entwickelten. Der Ort ist außerdem mit einer beliebten Legende verbunden: In der ehemaligen Franziskanerkirche soll Mitte des 14. Jahrhunderts Berthold Schwarz das Schießpulver erfunden haben. Die offizielle Darstellung betont jedoch, dass es sich dabei um eine Anekdote handelt und die Erfindung des Schwarzpulvers historisch bereits in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Trotzdem zeigt diese Erzählung, wie stark St. Martin seit Jahrhunderten mit Stadtgeschichte und Erinnerung verbunden ist. 1851 erhielt Berthold Schwarz auf dem heutigen Rathausplatz ein Denkmal vor der ehemaligen Franziskanerkirche. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Im Lauf der Jahrhunderte wandelte sich die Kirche mehrfach. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde der Innenraum barockisiert, später lösten ab 1875 neugotische Elemente Barock- und Rokokoaltäre ab. Dieser Wandel hing auch damit zusammen, dass die Franziskaner um 1783 ihren Konvent verließen und die Kirche danach als Pfarrkirche St. Martin weitergenutzt wurde. Die schwerste Zäsur erlebte das Gebäude im November 1944, als Kloster und Kirche durch Phosphorbomben in Brand gerieten und nur noch Außenwände und Westgiebel standen. Bereits 1949 begann der Wiederaufbau, und am Martinstag 1951 konnte die Kirche wieder eingeweiht werden. Heute wird sie von der Öffentlichkeit nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Ruhepunkt in der Freiburger Innenstadt erlebt. Diese Mischung aus Zerstörung, Wiederaufbau und fortgesetzter Nutzung macht St. Martin zu einem besonders glaubwürdigen Ort historischer Kontinuität. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Musik, Martinschor und Klais-Thomas-Orgel

Ein weiterer zentraler Suchimpuls bei St. Martin ist die Musik. Der Freiburger Martinschor ist generationsübergreifend aufgestellt: Schüler und Studierende singen dort ebenso wie Berufstätige und Rentner. Der Chor gestaltet Konzerte und Gottesdienste und deckt Werke aller Stilepochen ab. In den letzten Jahren gehörten unter anderem Mendelssohns Elias, Bachs Johannes-Passion, Händels Messiah und ein Programm zum Jakobsweg zum Repertoire. Dazu kommen Orchestermessen, kleinere Chorstücke und Angebote für Kinder und Jugendliche. Auch bei der Freiburger Chornacht ist der Martinschor regelmäßig dabei. Diese Breite ist für eine Innenstadtpfarrei besonders wertvoll, weil sie Glauben und Kultur nicht trennt, sondern miteinander verbindet. Für Familien und Musikfreunde ist zudem interessant, dass der Chor bewusst auch jüngere Hörerinnen und Hörer einbezieht und seine Programme nicht nur liturgisch, sondern auch konzertant denkt. ([chorstadt-freiburg.de](https://chorstadt-freiburg.de/chor/martinschor))

Die organisatorische Seite ist ebenso klar geregelt. Die Proben des Martinschors finden montags von 19:45 bis 21:45 Uhr im Musiksaal St. Martin statt, der Eingang erfolgt über den Kreuzgang am Rathausplatz. Geleitet wird der Chor seit vielen Jahren von Susanne Falk, die aus einem kleinen Kirchenchor einen konzertfähigen Klangkörper entwickelt hat. Die offizielle Seite beschreibt außerdem die Klais-Thomas-Orgel der Pfarrkirche, deren Manuale mechanisch und das Pedal elektrisch angesteuert werden. Ergänzt wird das durch moderne technische Funktionen wie Recorder und freie Koppeln. Auf der Seite sind auch Medienbeispiele hinterlegt, etwa Orgelaufnahmen von Reger, Franck, Vierne und Karg-Elert. Für die Wahrnehmung von St. Martin ist das wichtig, weil die Kirche nicht nur architektonisch und liturgisch, sondern auch akustisch eine starke Identität besitzt. Wer nach Orgel, Chor und kirchlicher Musik in Freiburg sucht, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit genau hier. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/musik-und-kunst/martinschor/))

Anfahrt, Parken und Lage in der Altstadt

Die Lage von St. Martin ist einer der größten praktischen Vorteile des Ortes. Die Kirche befindet sich in der Rathausgasse 3, 79098 Freiburg im Breisgau, direkt im historischen Zentrum und in unmittelbarer Nähe zum Rathausplatz. Die städtischen Tourismusinformationen beschreiben die Martinskirche als gegenüber dem Rathaus gelegen; auch Stadtführungen nennen den Treffpunkt Rathausplatz oder Martinskirche. Wer also zum ersten Mal nach St. Martin kommt, findet den Ort mitten im Altstadtgeflecht, umgeben von den bekanntesten Punkten der Innenstadt. Gleichzeitig ist die Lage auch verkehrlich klar eingeordnet: Für die Freiburger Innenstadt gibt es ein Parkleitsystem mit 16 Parkhäusern in drei Zonen. In der Zone Altstadt gehören unter anderem Unterlinden, Schwarzwald-City, Rotteck, Zähringer-Tor, Karlsbau, Landratsamt, Schlossberg und Schwabentor dazu. Wer Parkgebühren oder Staus vermeiden will, kann außerdem auf kostenlose P+R-Plätze am Stadtrand ausweichen und mit den Stadtbahnen weiterfahren. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Für die konkrete Anfahrt ist außerdem hilfreich zu wissen, dass die Rathausgasse westlich des Rathausplatzes im Bereich des Lieferverkehrs liegt und dort besondere Regeln gelten. Das bedeutet: Kurz vor der Kirche spontan zu parken ist im Innenstadtbereich oft schwierig, während die offizielle Stadtverwaltung ausdrücklich auf Parkleitsystem, Parkhäuser und P+R-Lösungen verweist. Wer die Kirche besuchen möchte, sollte daher eher mit einem Parkhaus in der Altstadt oder mit öffentlichem Verkehr anreisen und den letzten Weg zu Fuß zurücklegen. Das passt auch gut zur gesamten Atmosphäre von St. Martin, denn der Ort ist nicht auf schnellen Autoverkehr ausgelegt, sondern auf das bewusste Ankommen in der Innenstadt. Gerade für Besucher, die Rathausplatz, Altes Rathaus, Tourist Information und Martinskirche kombinieren möchten, ist die Lage ideal. Man bewegt sich auf engstem Raum zwischen Stadtgeschichte, Kirchenraum und urbanem Alltag. Für die Praxis heißt das: St. Martin ist sehr zentral, aber bei der Parkplatzplanung sollte man die städtische Altstadtlogik mitdenken. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/params_E1528565765/890375/Lieferverkehr_Innenstadt_D_2019.pdf))

St. Martin eignet sich deshalb besonders für Menschen, die in Freiburg eine echte Verbindung aus Glauben, Geschichte, Musik und Innenstadtlage suchen. Die Kirche ist kein bloßer Hintergrund für Fotos, sondern ein aktiver Ort mit Gottesdiensten, Sakramenten, Chorproben, Orgelklang und seelsorglicher Präsenz. Wer sich für die Freiburger Altstadt interessiert, findet hier einen der prägnantesten Punkte zwischen Rathaus, Münster und den historischen Gassen. Für den Besuch lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Termine der Pfarrei, denn genau dort zeigt sich, wie lebendig dieser Ort bis heute genutzt wird. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/?utm_source=openai))

Quellen:

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St. Martin | Gottesdienste & Geschichte in Freiburg

St. Martin in Freiburg ist mehr als eine Kirche am Rathausplatz. Die Pfarrkirche steht in der Rathausgasse 3 mitten in der Altstadt und verbindet auf engem Raum Stadtraum, Glauben, Musik und Geschichte. Ihre Wurzeln reichen bis zur ersten Kapelle aus dem Jahr 1206; 1226 übergab Graf Konrad den Ort an die Franziskaner, aus deren Klosteranlage die heutige Martinskirche hervorging. Heute ist St. Martin ein spirituelles Zentrum mitten in der Stadt und zugleich ein Ort, an dem sich Menschen für Gebet, Stille, Sakramente und Musik begegnen. Seit dem 1.1.2026 gehört die Seite von St. Martin zur neuen Kirchengemeinde Freiburg i.Br., bleibt aber vorläufig als wichtige Informationsquelle bestehen. Wer eine zentrale Freiburger Kirche sucht, die nicht nur historisch bedeutsam, sondern auch lebendig genutzt ist, findet hier einen Ort mit starker Ausstrahlung und klarer Identität. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Gottesdienste, Beichte und spirituelle Angebote in St. Martin

Das Suchinteresse rund um St. Martin konzentriert sich vor allem auf die Frage, wann dort Gottesdienste stattfinden und welche geistlichen Angebote es gibt. Auf der offiziellen Seite werden regelmäßig Morgengebet, Eucharistiefeier, Rosenkranz, eucharistische Anbetung, Beichte und Vesper veröffentlicht. Damit ist St. Martin nicht nur ein Kirchenbau, sondern ein Ort mit einem verlässlichen liturgischen Rhythmus. Besonders prägend ist die Selbstbeschreibung als spirituelles Zentrum in der Nachbarschaft zum Münster, der wichtigsten Kirche der Stadt. Dort ist St. Martin ausdrücklich als Ruhepunkt inmitten der Innenstadt angelegt, an dem die Eucharistie mit der Mittagsmesse und der eucharistischen Anbetung die geistliche Mitte bildet. Das macht die Kirche für Stammgemeinde, Innenstadtbesucher und Touristen gleichermaßen interessant, weil sie nicht bloß zu einem kurzen Fotostopp einlädt, sondern zu einem Moment des Innehaltens. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/?utm_source=openai))

Zu dieser offenen geistlichen Nutzung passen die zusätzlichen Angebote der Pfarrei sehr gut. Die Seite von St. Martin weist auf das Chorgebet des Dominikanerordens hin, zu dem Mitbetende herzlich eingeladen werden. Außerdem gibt es geistliche Begleitung für Menschen, die eine persönliche Form des Gesprächs und des Gebets suchen, sowie einen Gebetskreis für junge Erwachsene bis 35 Jahre, der sich 14-tägig dienstags um 20 Uhr in der Kirche trifft. Diese Mischung aus öffentlicher Liturgie, individueller Begleitung und gemeinschaftlichen Formen des Betens prägt den Charakter des Ortes. St. Martin ist damit keine anonyme Sehenswürdigkeit, sondern eine aktive Pfarrkirche mit klaren Zeiten, einem spürbaren geistlichen Angebot und einem konkreten Alltag. Wer die Pfarrei kontaktieren möchte, findet auf den Seiten der Gemeinde die relevanten Ansprechpartner und das Pfarrbüro. Für SEO und für reale Besucher sind genau diese Punkte wichtig: regelmäßige Gottesdienste, Beichtzeiten, Gebetsformen und ein klar erreichbares Pfarramt. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/?utm_source=openai))

Taufe, Trauung und weitere Sakramente in St. Martin

Auch bei den Sakramenten ist St. Martin eine sehr konkrete und zugleich flexible Pfarrkirche. Tauffeiern sind dort in der Regel als Einzeltaufen möglich; feste Tauftermine im Jahr gibt es derzeit nicht. Die Pfarrei nennt mögliche Zeitfenster am Samstagvormittag, am Samstagnachmittag und am Sonntagnachmittag. Besonders interessant ist der Ablauf selbst: Die Taufe wird in St. Martin als Stationenweg gefeiert, der unter der Empore beginnt, am Ambo das Wort Gottes in den Mittelpunkt stellt, am Taufbecken die eigentliche Taufe vollzieht und schließlich am Altar auf die Eucharistie verweist. Dadurch wird der gesamte Kirchenraum in die Feier einbezogen, was für Familien eine sehr anschauliche und tief verankerte Liturgie ergibt. Zusätzlich ist Musik ausdrücklich vorgesehen, entweder mit Organist oder E-Piano. Auch Erwachsenentaufen sind möglich, allerdings mit einer längeren Vorbereitung von mindestens sechs Monaten und einem individuellen Glaubenskurs. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/sakramente/taufe/))

Für Trauungen gilt ein ähnlich klarer, aber praxisnaher Rahmen. Hochzeiten sind in St. Martin grundsätzlich möglich, üblicherweise am Samstagvormittag oder am Samstagnachmittag. Die Pfarrei bittet darum, mindestens sechs Monate vorher Kontakt aufzunehmen; verbindliche Zusagen werden maximal ein Jahr im Voraus gegeben. Wer mit einem auswärtigen Geistlichen in St. Martin heiraten möchte, muss mit einer Kirchennutzungsgebühr rechnen. Ebenso wichtig für die Praxis: Die Räumlichkeiten an St. Martin stehen in der Regel nicht für private Feiern oder Sektempfänge nach der Trauung zur Verfügung, und der Platz vor der Kirche gehört der Stadt. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für Abschied, Bestattung oder Seelsorge in besonderen Lebenslagen interessieren, bietet die Pfarrei ebenfalls gesonderte Informationen und verweist dafür an das Pfarrbüro. Das zeigt, wie umfassend St. Martin als Pfarrort organisiert ist: Taufe, Trauung, Begleitung und Abschied gehören hier in einen liturgischen und seelsorglichen Zusammenhang. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/sakramente/trauung/))

Geschichte der Martinskirche am Rathausplatz

Die historische Tiefe von St. Martin ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Kirche im Freiburger Stadtbild so präsent ist. Bereits 1206 stand an diesem Ort eine erste Kapelle. 1226 übergab Graf Konrad sie den Franziskanern, die dort Schritt für Schritt eine Klosteranlage entwickelten. Der Ort ist außerdem mit einer beliebten Legende verbunden: In der ehemaligen Franziskanerkirche soll Mitte des 14. Jahrhunderts Berthold Schwarz das Schießpulver erfunden haben. Die offizielle Darstellung betont jedoch, dass es sich dabei um eine Anekdote handelt und die Erfindung des Schwarzpulvers historisch bereits in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Trotzdem zeigt diese Erzählung, wie stark St. Martin seit Jahrhunderten mit Stadtgeschichte und Erinnerung verbunden ist. 1851 erhielt Berthold Schwarz auf dem heutigen Rathausplatz ein Denkmal vor der ehemaligen Franziskanerkirche. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Im Lauf der Jahrhunderte wandelte sich die Kirche mehrfach. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde der Innenraum barockisiert, später lösten ab 1875 neugotische Elemente Barock- und Rokokoaltäre ab. Dieser Wandel hing auch damit zusammen, dass die Franziskaner um 1783 ihren Konvent verließen und die Kirche danach als Pfarrkirche St. Martin weitergenutzt wurde. Die schwerste Zäsur erlebte das Gebäude im November 1944, als Kloster und Kirche durch Phosphorbomben in Brand gerieten und nur noch Außenwände und Westgiebel standen. Bereits 1949 begann der Wiederaufbau, und am Martinstag 1951 konnte die Kirche wieder eingeweiht werden. Heute wird sie von der Öffentlichkeit nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Ruhepunkt in der Freiburger Innenstadt erlebt. Diese Mischung aus Zerstörung, Wiederaufbau und fortgesetzter Nutzung macht St. Martin zu einem besonders glaubwürdigen Ort historischer Kontinuität. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Musik, Martinschor und Klais-Thomas-Orgel

Ein weiterer zentraler Suchimpuls bei St. Martin ist die Musik. Der Freiburger Martinschor ist generationsübergreifend aufgestellt: Schüler und Studierende singen dort ebenso wie Berufstätige und Rentner. Der Chor gestaltet Konzerte und Gottesdienste und deckt Werke aller Stilepochen ab. In den letzten Jahren gehörten unter anderem Mendelssohns Elias, Bachs Johannes-Passion, Händels Messiah und ein Programm zum Jakobsweg zum Repertoire. Dazu kommen Orchestermessen, kleinere Chorstücke und Angebote für Kinder und Jugendliche. Auch bei der Freiburger Chornacht ist der Martinschor regelmäßig dabei. Diese Breite ist für eine Innenstadtpfarrei besonders wertvoll, weil sie Glauben und Kultur nicht trennt, sondern miteinander verbindet. Für Familien und Musikfreunde ist zudem interessant, dass der Chor bewusst auch jüngere Hörerinnen und Hörer einbezieht und seine Programme nicht nur liturgisch, sondern auch konzertant denkt. ([chorstadt-freiburg.de](https://chorstadt-freiburg.de/chor/martinschor))

Die organisatorische Seite ist ebenso klar geregelt. Die Proben des Martinschors finden montags von 19:45 bis 21:45 Uhr im Musiksaal St. Martin statt, der Eingang erfolgt über den Kreuzgang am Rathausplatz. Geleitet wird der Chor seit vielen Jahren von Susanne Falk, die aus einem kleinen Kirchenchor einen konzertfähigen Klangkörper entwickelt hat. Die offizielle Seite beschreibt außerdem die Klais-Thomas-Orgel der Pfarrkirche, deren Manuale mechanisch und das Pedal elektrisch angesteuert werden. Ergänzt wird das durch moderne technische Funktionen wie Recorder und freie Koppeln. Auf der Seite sind auch Medienbeispiele hinterlegt, etwa Orgelaufnahmen von Reger, Franck, Vierne und Karg-Elert. Für die Wahrnehmung von St. Martin ist das wichtig, weil die Kirche nicht nur architektonisch und liturgisch, sondern auch akustisch eine starke Identität besitzt. Wer nach Orgel, Chor und kirchlicher Musik in Freiburg sucht, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit genau hier. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/musik-und-kunst/martinschor/))

Anfahrt, Parken und Lage in der Altstadt

Die Lage von St. Martin ist einer der größten praktischen Vorteile des Ortes. Die Kirche befindet sich in der Rathausgasse 3, 79098 Freiburg im Breisgau, direkt im historischen Zentrum und in unmittelbarer Nähe zum Rathausplatz. Die städtischen Tourismusinformationen beschreiben die Martinskirche als gegenüber dem Rathaus gelegen; auch Stadtführungen nennen den Treffpunkt Rathausplatz oder Martinskirche. Wer also zum ersten Mal nach St. Martin kommt, findet den Ort mitten im Altstadtgeflecht, umgeben von den bekanntesten Punkten der Innenstadt. Gleichzeitig ist die Lage auch verkehrlich klar eingeordnet: Für die Freiburger Innenstadt gibt es ein Parkleitsystem mit 16 Parkhäusern in drei Zonen. In der Zone Altstadt gehören unter anderem Unterlinden, Schwarzwald-City, Rotteck, Zähringer-Tor, Karlsbau, Landratsamt, Schlossberg und Schwabentor dazu. Wer Parkgebühren oder Staus vermeiden will, kann außerdem auf kostenlose P+R-Plätze am Stadtrand ausweichen und mit den Stadtbahnen weiterfahren. ([visit.freiburg.de](https://visit.freiburg.de/martinskirche-freiburg))

Für die konkrete Anfahrt ist außerdem hilfreich zu wissen, dass die Rathausgasse westlich des Rathausplatzes im Bereich des Lieferverkehrs liegt und dort besondere Regeln gelten. Das bedeutet: Kurz vor der Kirche spontan zu parken ist im Innenstadtbereich oft schwierig, während die offizielle Stadtverwaltung ausdrücklich auf Parkleitsystem, Parkhäuser und P+R-Lösungen verweist. Wer die Kirche besuchen möchte, sollte daher eher mit einem Parkhaus in der Altstadt oder mit öffentlichem Verkehr anreisen und den letzten Weg zu Fuß zurücklegen. Das passt auch gut zur gesamten Atmosphäre von St. Martin, denn der Ort ist nicht auf schnellen Autoverkehr ausgelegt, sondern auf das bewusste Ankommen in der Innenstadt. Gerade für Besucher, die Rathausplatz, Altes Rathaus, Tourist Information und Martinskirche kombinieren möchten, ist die Lage ideal. Man bewegt sich auf engstem Raum zwischen Stadtgeschichte, Kirchenraum und urbanem Alltag. Für die Praxis heißt das: St. Martin ist sehr zentral, aber bei der Parkplatzplanung sollte man die städtische Altstadtlogik mitdenken. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/params_E1528565765/890375/Lieferverkehr_Innenstadt_D_2019.pdf))

St. Martin eignet sich deshalb besonders für Menschen, die in Freiburg eine echte Verbindung aus Glauben, Geschichte, Musik und Innenstadtlage suchen. Die Kirche ist kein bloßer Hintergrund für Fotos, sondern ein aktiver Ort mit Gottesdiensten, Sakramenten, Chorproben, Orgelklang und seelsorglicher Präsenz. Wer sich für die Freiburger Altstadt interessiert, findet hier einen der prägnantesten Punkte zwischen Rathaus, Münster und den historischen Gassen. Für den Besuch lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Termine der Pfarrei, denn genau dort zeigt sich, wie lebendig dieser Ort bis heute genutzt wird. ([kath-freiburg-mitte.de](https://www.kath-freiburg-mitte.de/st-martin/?utm_source=openai))

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