Mundenhof Tier-Natur-Erlebnispark
(12002 Bewertungen)

Freiburg im Breisgau

Mundenhof 15, 79111 Freiburg im Breisgau-West, Deutschland

Mundenhof Tier-Natur-Erlebnispark | Anfahrt & Parken

Der Mundenhof im Westen Freiburgs ist kein klassischer Zoo, sondern ein frei zugänglicher Tier-Natur-Erlebnispark mit weiten Wiesen, kontinentbezogenen Gehegen und vielen Orten zum Verweilen. Auf 38 Hektar leben rund 350 Haus- und Nutztiere aus aller Welt, dazu kommen das Aquarium, die Exotische Mitte, Spielplätze, Picknickflächen und das pädagogische Angebot des KonTiKi. Wer Naturerlebnis, Familienausflug und ruhige Spazierwege verbinden möchte, findet hier einen Ort, der sich das ganze Jahr über spontan besuchen lässt. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Öffnungszeiten, Eintritt und Parken am Mundenhof

Der wichtigste praktische Vorteil des Mundenhofs ist schnell erklärt: Der Park ist ganzjährig und rund um die Uhr geöffnet, der Eintritt zum Tiergehege ist frei, und trotzdem bleibt der Besuch nicht kostenlos im weiteren Sinn, weil die Parkgebühren direkt dem Tiergehege zugutekommen. Die Stadt Freiburg weist darauf hin, dass es zudem einzelne kostenpflichtige Veranstaltungen gibt, Kinder dort aber frei sind. Wer mit dem Auto kommt, sollte die saisonal gestaffelten Gebühren kennen: Von April bis August kostet das Parken täglich 10 Euro. Von September bis März zahlt man montags bis freitags 5 Euro, samstags, sonntags und an Feiertagen 10 Euro. Dazu gibt es eine Jahresparkkarte für 60 Euro, ermäßigt auf 30 Euro für Inhaber*innen der Freiburger Familien Card oder des Freiburg Pass. Die Karte kann unter anderem am Kiosk am Haupteingang, in der Hofwirtschaft, in der Verwaltung, beim Parkplatzdienst, in den Ortsverwaltungen Opfingen, Tiengen und Lehen sowie online bestellt werden; für den Versand fällt eine Bearbeitungspauschale an. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof/besuch/Anfahrt%2B_%2BOeffnungszeiten.html))

Für viele Familien ist genau diese Kombination attraktiv: kein Eintritt, aber ein klarer, nachvollziehbarer Beitrag über das Parken, der den Betrieb des Tiergeheges unterstützt. Das macht den Mundenhof zu einem Ausflugsziel, das sich flexibel planen lässt, weil man nicht an ein Ticketfenster oder eine Kassenzeit gebunden ist. Wer zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV kommt, kann den Park sogar ohne Parkkosten genießen und trotzdem dieselben Wege, Aussichtspunkte und Tierbereiche erleben. Praktisch ist außerdem, dass der Mundenhof nicht nur als Freizeitort gedacht ist, sondern ausdrücklich als Ort für Erholung und Naturbegegnung. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Besuch kurz auf die aktuellen Preis- und Veranstaltungshinweise zu achten, besonders wenn eine Führung, ein Fütterungstermin oder eine Sonderaktion geplant ist. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof/besuch/Anfahrt%2B_%2BOeffnungszeiten.html))

Anfahrt mit Straßenbahn, Bus, Fahrrad und Auto

Die Anreise zum Mundenhof ist für unterschiedliche Wege gut beschrieben. Mit der Straßenbahn fährt man laut Stadt Freiburg mit Linie 1 bis Padua-Allee und läuft von dort etwa 30 Minuten, oder mit Linie 5 bis Bollerstaudenweg und von dort etwa 20 Minuten. Mit dem Bus verbindet Linie 19 den Mundenhof direkt, wobei die Busse je nach Betriebslage manchmal in den Hof und manchmal nur bis zum Parkplatz fahren; die Stadt verweist dafür auf den Sonderfahrplan der VAG. Wer gern mit dem Rad unterwegs ist, folgt dem Dreisam-Radweg bis zur Lehener Brücke und dann der Beschilderung zum Mundenhof. Für Autofahrer lautet die offizielle Anfahrt über den Zubringer Freiburg Mitte mit der Abfahrt Lehen/Mundenhof. Diese Wegbeschreibung macht klar, dass der Park hervorragend in den Westen Freiburgs eingebettet ist und sich sowohl für spontane Ausflüge als auch für geplante Familientage eignet. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/besuch/anfahrt.html))

Gerade wer zum ersten Mal kommt, sollte den praktischen Teil der Anfahrt ernst nehmen, denn der Mundenhof ist groß genug, um vom Eingang bis zu den einzelnen Tierbereichen eine gewisse Wegstrecke mitzubringen. Wer mit Kindern reist, kann deshalb gut überlegen, ob die Ankunft mit der Linie 19, mit dem Fahrrad oder doch mit dem Auto am bequemsten ist. Auf dem Gelände selbst helfen die ausgeschilderten Bereiche, der Infoplan und die verschiedenen Ruhe- und Picknickzonen bei der Orientierung. Die Stadt Freiburg nennt zudem die Adresse für die Anfahrt als Zum Tiergehege 2, 79111 Freiburg, während die Kontaktseite den Standort als Mundenhof 37 führt; für Gäste ist entscheidend, den offiziellen Anfahrtsweg zu nutzen und vor Ort der Beschilderung zu folgen. So wird die Ankunft unkompliziert und der eigentliche Besuch kann direkt mit Spaziergang, Tierbeobachtung oder einer Pause beginnen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/besuch/anfahrt.html))

Tiere, Gehege und der Rundgang durch die Kontinente

Der Mundenhof ist in erster Linie wegen seiner Tierwelt bekannt, und gerade hier unterscheidet er sich von vielen klassischen Zoos. Das Tiergehege besteht seit 1968; damals wurden noch andere Tiergruppen gehalten, heute liegt der Schwerpunkt bewusst auf Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt, die über Jahrhunderte von Menschen begleitet und gezüchtet wurden. Auf dem Gelände leben rund 350 Tiere, und die 38 Hektar große Anlage ist so aufgebaut, dass die Besucher*innen einen thematischen Rundgang erleben können. Die Wege führen von Europa über Nordamerika, Südamerika, Asien und Afrika bis in die Exotische Mitte. Dort trifft man auf zwei Affenarten, Erdmännchen und das Vogelhaus, während das Aquarium einen eigenen, wetterunabhängigen Kontrast zu den Freigehegen bildet. Diese klare Gliederung macht den Mundenhof nicht nur abwechslungsreich, sondern auch lehrreich, weil man Tiere, Lebensräume und Haltungsformen miteinander vergleichen kann. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Besonders interessant ist der pädagogische Gedanke hinter dieser Tierauswahl. Die Stadt Freiburg betont, dass viele ehemals gehaltene Raub- und Wildtiere heute nicht mehr zu finden sind, weil sie in Gefangenschaft schwer artgerecht zu halten wären. Stattdessen stehen alte und regionale Nutztierrassen im Vordergrund, von denen viele inzwischen bedroht sind, weil sie von internationalen Züchtungen verdrängt werden. So wird der Besuch zu einer kleinen Reise durch Landwirtschaft, Biodiversität und Tiergeschichte zugleich. Auf dem Infoplan lassen sich dazu zahlreiche konkrete Bereiche erkennen, etwa die Prärie, der Bienengarten, das begehbare Gehege, der Weltacker, die Hofwirtschaft, mehrere Spielplätze und Aussichtspunkte. Das Gelände bietet also nicht nur Tiere, sondern auch viele unterschiedliche Landschafts- und Erlebnisräume, die zum Entdecken und Wiederkommen einladen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/Tiergehege.html))

Wichtig für den Besuch ist das Fütterungsverbot: Die Tiere dürfen nicht von Gästen gefüttert werden, weil vieles, was Menschen gut meinen, den Tieren schadet oder sie krank machen kann. Wer trotzdem Nähe zu den Pfleger*innen und Tieren erleben möchte, kann sich der Fütterungsrunde anschließen. Auf der Tierseite wird diese Führung als täglicher Termin von März bis Oktober um 14.30 Uhr außer freitags beschrieben; an der Fütterungsuhr beim Buntmardergehege und den Steinaffen lässt sich ablesen, welche Tiere gerade versorgt werden. Zusätzlich gibt es geführte Rundgänge, bei denen Schulklassen, Vereine, Geburtstagsgruppen, Senior*innen und Menschen mit Behinderung altersgerecht und praxisnah Einblicke bekommen. Wer den Mundenhof noch intensiver erleben möchte, findet außerdem Mondscheinführungen, Bienenführungen und thematische Touren, die das Tiergehege um Wissen und Perspektiven erweitern. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/Tiergehege.html))

Zu den Publikumslieblingen gehören auch die Erdmännchen, die man vor Ort oder per Live-Cam beobachten kann, sowie die vielfältigen Haus- und Nutztiere, die in den einzelnen Kontinentalbereichen zu sehen sind. Auf dem Infoplan tauchen etwa Wasserbüffel, Watussi-Rinder, Trampeltiere, Lamas, Steppenbison, Pinto-Pferde, Gibbon-Affen, Javaner-Affen, Kamerun-Schafe, Burenziegen oder Wasser- und Gartenelemente wie Picknickflächen und Spielbereiche auf. Das bedeutet nicht, dass der Mundenhof ein Ort für schnelles Durchlaufen ist; im Gegenteil, seine Stärke liegt im langsamen Entdecken, im Vergleichen und im Beobachten. Wer sich Zeit nimmt, versteht schnell, warum viele Besucher*innen den Mundenhof eher als Naturerlebnispark denn als Zoo beschreiben. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Gastronomie, Pausenplätze und Familienangebote

Nach einem Rundgang durch die Tierbereiche spielt die Pause eine wichtige Rolle, und auch dafür ist der Mundenhof gut vorbereitet. Die städtische Gastronomie auf dem Gelände, die Hofwirtschaft Mundenhof, ist laut offizieller Seite täglich ab 10 Uhr geöffnet; in den Wintermonaten ist sie an Wochenenden und in den Ferien für Gäste da. Damit bleibt der Ausflug selbst an kühleren Tagen angenehm planbar. Zusätzlich weist die Stadt darauf hin, dass es auf dem Gelände nicht nur die Gastronomie gibt, sondern auch Orte zum Verweilen oder Picknicken. Der Infoplan zeigt mehrere Picknickzonen, Kioske, WC-Anlagen, Aussichtspunkte sowie den Biergarten an der Hofwirtschaft. Wer also eine Pause braucht, muss den Park nicht verlassen, sondern findet innerhalb des Geländes genug Möglichkeiten, den Besuch in Ruhe fortzusetzen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde_DE/besuch/Gastronomie.html))

Für Familien ist vor allem die Mischung aus Bewegung und Entspannung attraktiv. Zwei naturnah angelegte Spielplätze, ein großer begehbarer Spieldrache und weitläufige Wege sorgen dafür, dass Kinder nicht nur Tiere anschauen, sondern selbst aktiv werden können. Wenn das Wetter umschlägt, bleibt mit dem Aquarium ein wetterunabhängiger Teil des Rundgangs bestehen. Genau diese Verbindung aus Outdoor-Fläche, Schatten, Spiel und Innenraum macht den Mundenhof zu einem Ziel, das sich auch mit unterschiedlich alten Kindern gut organisieren lässt. Die Stadt Freiburg beschreibt den Park ausdrücklich als grüne Oase mit Freizeit- und Erholungsangeboten; das ist kein Marketing-Satz, sondern zeigt sich in der tatsächlichen Aufteilung des Geländes mit Wiesen, Ruhezonen und Erlebnisstationen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Ein wichtiger Teil dieser Familienfreundlichkeit ist das KonTiKi, das auf dem Mundenhof natur- und umweltpädagogische Angebote organisiert. Es gibt offene KonTiKi-Nachmittage, Bildungsangebote für Schulklassen und Gruppen, das Format Ich-Du-Wir mit Tier sowie Ferienfreizeiten. Darüber hinaus werden auf dem Gelände jahreszeitliche Feste gefeiert, etwa Frühlingsfest, Sommersonnwendfest, Kürbisfest und Krippenspiel. Für Schulklassen finden Termine dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr statt; Anmeldungen sind frühestens ein halbes Jahr im Voraus möglich. Die Themen reichen von Ziegenkäse über Wildbienen und Korn zu Brot bis zu Wolle, Wasser und Geflügel. Dadurch ist der Mundenhof nicht nur ein Ausflugsort, sondern auch ein außerschulischer Lernraum, in dem Kinder praktisch erfahren, wie Tiere, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenhängen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde_CH/KonTiKi/angebote%2Bdes%2Bkontiki.html))

Geschichte, KonTiKi und das besondere Erlebnis

Die historische Tiefe des Mundenhofs ist beeindruckend und verleiht dem Ort mehr als nur einen Freizeitwert. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 864 zurück. 1294 wurde das Kloster Günterstal Eigentümer des Hofes, 1806 fiel Mundenhofen mit dem Ende des Alten Reiches an das neu entstandene Fürstentum Baden, und zwei Jahre später wurde das Gut an die Universität Freiburg verkauft. 1891 begann auf den fruchtbaren Flächen der landwirtschaftliche Betrieb mit Milchwirtschaft und Getreideanbau, bevor die Stadt Freiburg 1892 rund 500 Hektar im Westen der Stadt erwarb, darunter auch den Mundenhof, um das Rieselfeld als natürliche Kläranlage anzulegen. 1920 wurde das Rieselfeld noch einmal erweitert. Dass der Tierbereich seit 1968 existiert, zeigt, wie aus einem ehemaligen Stadtgut Schritt für Schritt ein moderner Tier-Natur-Erlebnispark wurde. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof/Geschichte.html?QUERYSTRING=2025))

Genauso prägend wie die Geschichte ist die Art, wie der Mundenhof heute genutzt wird. Das Gelände ist ganzjährig und jederzeit zugänglich, und die Stadt Freiburg beschreibt es als Ort, an dem man Natur genießen und die Seele baumeln lassen kann. Das hügelige Terrain eröffnet weite Ausblicke in den Schwarzwald und den Kaiserstuhl, was den Spaziergang selbst bei längeren Rundgängen abwechslungsreich macht. Hinzu kommen die Offenheit des Parks, die Möglichkeit, Hunde an der Leine mitzubringen, und die Tatsache, dass nicht an einen klassischen Eintritt gebunden ist. Dadurch entsteht eine Mischung aus Alltagsnähe und Besonderheit: Man kann einfach vorbeischauen, muss keine Eintrittskarte kaufen und findet trotzdem ein Gelände vor, das inhaltlich, landschaftlich und pädagogisch erstaunlich viel bietet. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/-/205348/mundenhof-tier-natur-erlebnispark-stadt-freiburg-im-breisgau/oe6013687))

Wer den Mundenhof bewusst besucht, entdeckt schnell, dass seine Stärke gerade im Zusammenspiel aus Natur, Tierbeobachtung, Bildung und niedrigschwelliger Zugänglichkeit liegt. Der kostenlose Eintritt, die thematischen Gehege, die Führungen, das KonTiKi, die Gastronomie, die Spielbereiche und die Ruheplätze ergeben zusammen einen Ort, der für Schulklassen ebenso passt wie für Paare, Großeltern oder Tagesausflügler. Weil das Gelände offen ist, wirkt es fast wie eine öffentliche Parklandschaft mit Tierbezug, aber mit einer deutlich stärkeren inhaltlichen Tiefe. Das macht den Mundenhof zu einem der charakteristischen Ausflugsziele Freiburgs, das man bei gutem Wetter für einen langen Spaziergang, bei wechselhaftem Wetter für eine halbe Runde und mit Kindern immer wieder anders erleben kann. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Quellen:

Mehr anzeigen

Mundenhof Tier-Natur-Erlebnispark | Anfahrt & Parken

Der Mundenhof im Westen Freiburgs ist kein klassischer Zoo, sondern ein frei zugänglicher Tier-Natur-Erlebnispark mit weiten Wiesen, kontinentbezogenen Gehegen und vielen Orten zum Verweilen. Auf 38 Hektar leben rund 350 Haus- und Nutztiere aus aller Welt, dazu kommen das Aquarium, die Exotische Mitte, Spielplätze, Picknickflächen und das pädagogische Angebot des KonTiKi. Wer Naturerlebnis, Familienausflug und ruhige Spazierwege verbinden möchte, findet hier einen Ort, der sich das ganze Jahr über spontan besuchen lässt. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Öffnungszeiten, Eintritt und Parken am Mundenhof

Der wichtigste praktische Vorteil des Mundenhofs ist schnell erklärt: Der Park ist ganzjährig und rund um die Uhr geöffnet, der Eintritt zum Tiergehege ist frei, und trotzdem bleibt der Besuch nicht kostenlos im weiteren Sinn, weil die Parkgebühren direkt dem Tiergehege zugutekommen. Die Stadt Freiburg weist darauf hin, dass es zudem einzelne kostenpflichtige Veranstaltungen gibt, Kinder dort aber frei sind. Wer mit dem Auto kommt, sollte die saisonal gestaffelten Gebühren kennen: Von April bis August kostet das Parken täglich 10 Euro. Von September bis März zahlt man montags bis freitags 5 Euro, samstags, sonntags und an Feiertagen 10 Euro. Dazu gibt es eine Jahresparkkarte für 60 Euro, ermäßigt auf 30 Euro für Inhaber*innen der Freiburger Familien Card oder des Freiburg Pass. Die Karte kann unter anderem am Kiosk am Haupteingang, in der Hofwirtschaft, in der Verwaltung, beim Parkplatzdienst, in den Ortsverwaltungen Opfingen, Tiengen und Lehen sowie online bestellt werden; für den Versand fällt eine Bearbeitungspauschale an. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof/besuch/Anfahrt%2B_%2BOeffnungszeiten.html))

Für viele Familien ist genau diese Kombination attraktiv: kein Eintritt, aber ein klarer, nachvollziehbarer Beitrag über das Parken, der den Betrieb des Tiergeheges unterstützt. Das macht den Mundenhof zu einem Ausflugsziel, das sich flexibel planen lässt, weil man nicht an ein Ticketfenster oder eine Kassenzeit gebunden ist. Wer zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV kommt, kann den Park sogar ohne Parkkosten genießen und trotzdem dieselben Wege, Aussichtspunkte und Tierbereiche erleben. Praktisch ist außerdem, dass der Mundenhof nicht nur als Freizeitort gedacht ist, sondern ausdrücklich als Ort für Erholung und Naturbegegnung. Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Besuch kurz auf die aktuellen Preis- und Veranstaltungshinweise zu achten, besonders wenn eine Führung, ein Fütterungstermin oder eine Sonderaktion geplant ist. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof/besuch/Anfahrt%2B_%2BOeffnungszeiten.html))

Anfahrt mit Straßenbahn, Bus, Fahrrad und Auto

Die Anreise zum Mundenhof ist für unterschiedliche Wege gut beschrieben. Mit der Straßenbahn fährt man laut Stadt Freiburg mit Linie 1 bis Padua-Allee und läuft von dort etwa 30 Minuten, oder mit Linie 5 bis Bollerstaudenweg und von dort etwa 20 Minuten. Mit dem Bus verbindet Linie 19 den Mundenhof direkt, wobei die Busse je nach Betriebslage manchmal in den Hof und manchmal nur bis zum Parkplatz fahren; die Stadt verweist dafür auf den Sonderfahrplan der VAG. Wer gern mit dem Rad unterwegs ist, folgt dem Dreisam-Radweg bis zur Lehener Brücke und dann der Beschilderung zum Mundenhof. Für Autofahrer lautet die offizielle Anfahrt über den Zubringer Freiburg Mitte mit der Abfahrt Lehen/Mundenhof. Diese Wegbeschreibung macht klar, dass der Park hervorragend in den Westen Freiburgs eingebettet ist und sich sowohl für spontane Ausflüge als auch für geplante Familientage eignet. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/besuch/anfahrt.html))

Gerade wer zum ersten Mal kommt, sollte den praktischen Teil der Anfahrt ernst nehmen, denn der Mundenhof ist groß genug, um vom Eingang bis zu den einzelnen Tierbereichen eine gewisse Wegstrecke mitzubringen. Wer mit Kindern reist, kann deshalb gut überlegen, ob die Ankunft mit der Linie 19, mit dem Fahrrad oder doch mit dem Auto am bequemsten ist. Auf dem Gelände selbst helfen die ausgeschilderten Bereiche, der Infoplan und die verschiedenen Ruhe- und Picknickzonen bei der Orientierung. Die Stadt Freiburg nennt zudem die Adresse für die Anfahrt als Zum Tiergehege 2, 79111 Freiburg, während die Kontaktseite den Standort als Mundenhof 37 führt; für Gäste ist entscheidend, den offiziellen Anfahrtsweg zu nutzen und vor Ort der Beschilderung zu folgen. So wird die Ankunft unkompliziert und der eigentliche Besuch kann direkt mit Spaziergang, Tierbeobachtung oder einer Pause beginnen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/besuch/anfahrt.html))

Tiere, Gehege und der Rundgang durch die Kontinente

Der Mundenhof ist in erster Linie wegen seiner Tierwelt bekannt, und gerade hier unterscheidet er sich von vielen klassischen Zoos. Das Tiergehege besteht seit 1968; damals wurden noch andere Tiergruppen gehalten, heute liegt der Schwerpunkt bewusst auf Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt, die über Jahrhunderte von Menschen begleitet und gezüchtet wurden. Auf dem Gelände leben rund 350 Tiere, und die 38 Hektar große Anlage ist so aufgebaut, dass die Besucher*innen einen thematischen Rundgang erleben können. Die Wege führen von Europa über Nordamerika, Südamerika, Asien und Afrika bis in die Exotische Mitte. Dort trifft man auf zwei Affenarten, Erdmännchen und das Vogelhaus, während das Aquarium einen eigenen, wetterunabhängigen Kontrast zu den Freigehegen bildet. Diese klare Gliederung macht den Mundenhof nicht nur abwechslungsreich, sondern auch lehrreich, weil man Tiere, Lebensräume und Haltungsformen miteinander vergleichen kann. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Besonders interessant ist der pädagogische Gedanke hinter dieser Tierauswahl. Die Stadt Freiburg betont, dass viele ehemals gehaltene Raub- und Wildtiere heute nicht mehr zu finden sind, weil sie in Gefangenschaft schwer artgerecht zu halten wären. Stattdessen stehen alte und regionale Nutztierrassen im Vordergrund, von denen viele inzwischen bedroht sind, weil sie von internationalen Züchtungen verdrängt werden. So wird der Besuch zu einer kleinen Reise durch Landwirtschaft, Biodiversität und Tiergeschichte zugleich. Auf dem Infoplan lassen sich dazu zahlreiche konkrete Bereiche erkennen, etwa die Prärie, der Bienengarten, das begehbare Gehege, der Weltacker, die Hofwirtschaft, mehrere Spielplätze und Aussichtspunkte. Das Gelände bietet also nicht nur Tiere, sondern auch viele unterschiedliche Landschafts- und Erlebnisräume, die zum Entdecken und Wiederkommen einladen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/Tiergehege.html))

Wichtig für den Besuch ist das Fütterungsverbot: Die Tiere dürfen nicht von Gästen gefüttert werden, weil vieles, was Menschen gut meinen, den Tieren schadet oder sie krank machen kann. Wer trotzdem Nähe zu den Pfleger*innen und Tieren erleben möchte, kann sich der Fütterungsrunde anschließen. Auf der Tierseite wird diese Führung als täglicher Termin von März bis Oktober um 14.30 Uhr außer freitags beschrieben; an der Fütterungsuhr beim Buntmardergehege und den Steinaffen lässt sich ablesen, welche Tiere gerade versorgt werden. Zusätzlich gibt es geführte Rundgänge, bei denen Schulklassen, Vereine, Geburtstagsgruppen, Senior*innen und Menschen mit Behinderung altersgerecht und praxisnah Einblicke bekommen. Wer den Mundenhof noch intensiver erleben möchte, findet außerdem Mondscheinführungen, Bienenführungen und thematische Touren, die das Tiergehege um Wissen und Perspektiven erweitern. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde/Tiergehege.html))

Zu den Publikumslieblingen gehören auch die Erdmännchen, die man vor Ort oder per Live-Cam beobachten kann, sowie die vielfältigen Haus- und Nutztiere, die in den einzelnen Kontinentalbereichen zu sehen sind. Auf dem Infoplan tauchen etwa Wasserbüffel, Watussi-Rinder, Trampeltiere, Lamas, Steppenbison, Pinto-Pferde, Gibbon-Affen, Javaner-Affen, Kamerun-Schafe, Burenziegen oder Wasser- und Gartenelemente wie Picknickflächen und Spielbereiche auf. Das bedeutet nicht, dass der Mundenhof ein Ort für schnelles Durchlaufen ist; im Gegenteil, seine Stärke liegt im langsamen Entdecken, im Vergleichen und im Beobachten. Wer sich Zeit nimmt, versteht schnell, warum viele Besucher*innen den Mundenhof eher als Naturerlebnispark denn als Zoo beschreiben. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Gastronomie, Pausenplätze und Familienangebote

Nach einem Rundgang durch die Tierbereiche spielt die Pause eine wichtige Rolle, und auch dafür ist der Mundenhof gut vorbereitet. Die städtische Gastronomie auf dem Gelände, die Hofwirtschaft Mundenhof, ist laut offizieller Seite täglich ab 10 Uhr geöffnet; in den Wintermonaten ist sie an Wochenenden und in den Ferien für Gäste da. Damit bleibt der Ausflug selbst an kühleren Tagen angenehm planbar. Zusätzlich weist die Stadt darauf hin, dass es auf dem Gelände nicht nur die Gastronomie gibt, sondern auch Orte zum Verweilen oder Picknicken. Der Infoplan zeigt mehrere Picknickzonen, Kioske, WC-Anlagen, Aussichtspunkte sowie den Biergarten an der Hofwirtschaft. Wer also eine Pause braucht, muss den Park nicht verlassen, sondern findet innerhalb des Geländes genug Möglichkeiten, den Besuch in Ruhe fortzusetzen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde_DE/besuch/Gastronomie.html))

Für Familien ist vor allem die Mischung aus Bewegung und Entspannung attraktiv. Zwei naturnah angelegte Spielplätze, ein großer begehbarer Spieldrache und weitläufige Wege sorgen dafür, dass Kinder nicht nur Tiere anschauen, sondern selbst aktiv werden können. Wenn das Wetter umschlägt, bleibt mit dem Aquarium ein wetterunabhängiger Teil des Rundgangs bestehen. Genau diese Verbindung aus Outdoor-Fläche, Schatten, Spiel und Innenraum macht den Mundenhof zu einem Ziel, das sich auch mit unterschiedlich alten Kindern gut organisieren lässt. Die Stadt Freiburg beschreibt den Park ausdrücklich als grüne Oase mit Freizeit- und Erholungsangeboten; das ist kein Marketing-Satz, sondern zeigt sich in der tatsächlichen Aufteilung des Geländes mit Wiesen, Ruhezonen und Erlebnisstationen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Ein wichtiger Teil dieser Familienfreundlichkeit ist das KonTiKi, das auf dem Mundenhof natur- und umweltpädagogische Angebote organisiert. Es gibt offene KonTiKi-Nachmittage, Bildungsangebote für Schulklassen und Gruppen, das Format Ich-Du-Wir mit Tier sowie Ferienfreizeiten. Darüber hinaus werden auf dem Gelände jahreszeitliche Feste gefeiert, etwa Frühlingsfest, Sommersonnwendfest, Kürbisfest und Krippenspiel. Für Schulklassen finden Termine dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr statt; Anmeldungen sind frühestens ein halbes Jahr im Voraus möglich. Die Themen reichen von Ziegenkäse über Wildbienen und Korn zu Brot bis zu Wolle, Wasser und Geflügel. Dadurch ist der Mundenhof nicht nur ein Ausflugsort, sondern auch ein außerschulischer Lernraum, in dem Kinder praktisch erfahren, wie Tiere, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenhängen. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof%2CLde_CH/KonTiKi/angebote%2Bdes%2Bkontiki.html))

Geschichte, KonTiKi und das besondere Erlebnis

Die historische Tiefe des Mundenhofs ist beeindruckend und verleiht dem Ort mehr als nur einen Freizeitwert. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 864 zurück. 1294 wurde das Kloster Günterstal Eigentümer des Hofes, 1806 fiel Mundenhofen mit dem Ende des Alten Reiches an das neu entstandene Fürstentum Baden, und zwei Jahre später wurde das Gut an die Universität Freiburg verkauft. 1891 begann auf den fruchtbaren Flächen der landwirtschaftliche Betrieb mit Milchwirtschaft und Getreideanbau, bevor die Stadt Freiburg 1892 rund 500 Hektar im Westen der Stadt erwarb, darunter auch den Mundenhof, um das Rieselfeld als natürliche Kläranlage anzulegen. 1920 wurde das Rieselfeld noch einmal erweitert. Dass der Tierbereich seit 1968 existiert, zeigt, wie aus einem ehemaligen Stadtgut Schritt für Schritt ein moderner Tier-Natur-Erlebnispark wurde. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/mundenhof/Geschichte.html?QUERYSTRING=2025))

Genauso prägend wie die Geschichte ist die Art, wie der Mundenhof heute genutzt wird. Das Gelände ist ganzjährig und jederzeit zugänglich, und die Stadt Freiburg beschreibt es als Ort, an dem man Natur genießen und die Seele baumeln lassen kann. Das hügelige Terrain eröffnet weite Ausblicke in den Schwarzwald und den Kaiserstuhl, was den Spaziergang selbst bei längeren Rundgängen abwechslungsreich macht. Hinzu kommen die Offenheit des Parks, die Möglichkeit, Hunde an der Leine mitzubringen, und die Tatsache, dass nicht an einen klassischen Eintritt gebunden ist. Dadurch entsteht eine Mischung aus Alltagsnähe und Besonderheit: Man kann einfach vorbeischauen, muss keine Eintrittskarte kaufen und findet trotzdem ein Gelände vor, das inhaltlich, landschaftlich und pädagogisch erstaunlich viel bietet. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/-/205348/mundenhof-tier-natur-erlebnispark-stadt-freiburg-im-breisgau/oe6013687))

Wer den Mundenhof bewusst besucht, entdeckt schnell, dass seine Stärke gerade im Zusammenspiel aus Natur, Tierbeobachtung, Bildung und niedrigschwelliger Zugänglichkeit liegt. Der kostenlose Eintritt, die thematischen Gehege, die Führungen, das KonTiKi, die Gastronomie, die Spielbereiche und die Ruheplätze ergeben zusammen einen Ort, der für Schulklassen ebenso passt wie für Paare, Großeltern oder Tagesausflügler. Weil das Gelände offen ist, wirkt es fast wie eine öffentliche Parklandschaft mit Tierbezug, aber mit einer deutlich stärkeren inhaltlichen Tiefe. Das macht den Mundenhof zu einem der charakteristischen Ausflugsziele Freiburgs, das man bei gutem Wetter für einen langen Spaziergang, bei wechselhaftem Wetter für eine halbe Runde und mit Kindern immer wieder anders erleben kann. ([freiburg.de](https://www.freiburg.de/pb/%2CLen/265918.html))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

KK

Kishan Kerody

3. Mai 2026

Toller Ort für einen halbtägigen Ausflug mit Kindern! Wir haben den Besuch im Mundenhof wirklich genossen. Ein wunderbarer Freiraum, um Haustiere zu sehen und eine natürlichere Bauernhof-Umgebung zu erleben. Die Tiere haben riesige Bereiche zum Herumlaufen, was schön zu sehen war. Der Spaziergang durch den Park selbst ist entspannend, und die frei herumlaufenden Pfauen auf den Wegen zu entdecken, machte das Erlebnis für die Kinder noch spezieller. Definitiv einen Besuch mit der Familie wert!

NP

Nilanjan PC

5. April 2026

Ein Muss in Freiburg. Entspannend, die Kinder hatten viel Spaß. Das Eis war außergewöhnlich. Insgesamt eine sehr angenehme Zeit. Sehr gut gepflegt, die Tiere waren entspannt und die Besucher auch. Viele Parkplätze (2026, 10 Euro pro Auto), das Parken ist absolut wert. Insgesamt war jeder Cent gut angelegt. Ein großes Dankeschön an die Verwaltung.

PN

Philipp Neuburger

6. April 2026

Es ist ein großartiges Erlebnis für Familien und ältere Menschen, aber einfach nur dorthin zu gehen, ist nicht extrem interessant. Sicher, man kann einige sehr erstaunliche Tiere und einige großartige Landschaften sehen, aber es ist nicht wie ein richtiges Zoo. Trotzdem ein tolles Erlebnis 👍

VI

ViviLa

3. Januar 2026

Ich kann unseren Besuch im ErlebnisPark nur als wunderbares Erlebnis beschreiben. Wir waren am 1. Januar 2026 dort, ohne irgendwelche Erwartungen — und es hat sie komplett übertroffen. Wunderschöne Tiere, viel Platz, schöne Natur und ein wirklich durchdachtes Design der Landschaft und Pflanzen. Alles fühlte sich gut gepflegt an, und die Hygienestandards waren ausgezeichnet. Was ich auch zu schätzen wusste: Es gab keinen separaten Eingang/Eintrittspreis — wir haben nur für das Parken bezahlt. Insgesamt fühlte es sich wie ein hochwertiges Zoo-Erlebnis an, und ich kann es absolut empfehlen.

DW

D W

31. März 2026

Reise aus den USA mit einer Gruppe von 6. Dies war ein AUSGEZEICHNETER Ort zu besuchen, besonders mit einem 4-jährigen Kind, das sich bewegen musste. Was für eine Lebensrettung. Alles war friedlich, sauber und sicher. Wenn Sie mit Kindern durch Freiburg reisen, ist das der Ort.