
Augustinerpl., Freiburg im Breisgau
Augustinerpl., 79098 Freiburg im Breisgau, Germany
Augustiner Museum | Öffnungszeiten & Ausstellungen
Mitten in der Freiburger Altstadt, am lebendigen Augustinerplatz, präsentiert das Augustinermuseum Kunst und Stadtgeschichte in einer einzigartigen Verbindung aus mittelalterlicher Klosterarchitektur und moderner Museumsinszenierung. Die ehemalige Kirche und das Kloster der Augustiner‑Eremiten bilden den atmosphärischen Rahmen für Meisterwerke vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Nach über zwei Jahrzehnten Sanierung wurde am 28. Februar 2026 der letzte Bauabschnitt eröffnet: Das Konventgebäude und die historischen Gewölbekeller sind seitdem zugänglich und erweitern das Museum um moderne, barrierearme Ausstellungsflächen mit interaktiven Stationen. Wer die Skulpturenhalle mit den originalen Figuren und Fenstern des Freiburger Münsters betritt, spürt die Wucht des Raumes – und blickt von Galerien und Stegen auf Details, die sonst verborgen bleiben. Ergänzt wird das Erlebnis durch die Gemäldegalerie im historischen Dachstuhl, die Barockgalerie und neue Themenräume zur Stadt‑ und Kulturgeschichte. Praktisch: Ein Ticket gilt den ganzen Tag in allen Museen Freiburg; freitags ist länger geöffnet, und das hauseigene Café Kien lädt im Kreuzgang zur Pause ein.
Öffnungszeiten, Tickets und Tageskarte: alles Wichtige für Ihren Besuch
Die Planung eines Museumstags in Freiburg ist unkompliziert: Das Augustinermuseum öffnet dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr, am Freitag bis 19:00 Uhr. Diese späten Freitagsöffnungszeiten geben Ihnen die Chance, den Rundgang entspannt in den Abend zu verlängern – ideal, wenn Sie zunächst die Münsterfiguren und Glasfenster in der Skulpturenhalle erkunden und anschließend die neuen Bereiche im Konventgebäude besuchen möchten. An gesetzlichen Feiertagen schließen die Häuser in der Regel um 17:00 Uhr; kurzfristige Abweichungen, etwa interne Versammlungen mit späterem Einlass, werden auf der Museumswebsite tagesaktuell bekanntgegeben, weshalb ein kurzer Blick vorab empfehlenswert ist. Preislich punktet das Museum mit einem klaren, fairen Tarif: Das Tagesticket kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, und ist als Tageskarte in allen Häusern der Museen Freiburg gültig – Sie können also beispielsweise morgens im Augustinermuseum starten, nachmittags das Museum Natur und Mensch oder das Museum für Neue Kunst besuchen und zwischendurch eine Kaffeepause einlegen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren haben freien Eintritt; ebenso Personen mit Museums‑PASS‑Musées, FreiburgPass, FamilienCard sowie Mitglieder bestimmter Fachverbände. Für Vielbesucher lohnt sich die Jahreskarte (30 Euro, ermäßigt 25 Euro), die in allen Häusern gilt und Sonderausstellungen einschließt. Tickets sind sowohl an der Museumskasse als auch im Online‑Shop der Museen Freiburg erhältlich; die digitale Variante spart Wartezeiten und erlaubt spontane Zeitplanung. Praktische Servicehinweise: Kinderwagen sind im Augustinermuseum erlaubt; Assistenzhunde sind willkommen; die barrierefreie Erschließung per Aufzug sowie ein rollstuhlgerechtes WC sind vorhanden. Die Museumsapp, kostenfrei für Android und iOS, begleitet Ihren Besuch mit Audio, Video, Texten in Leichter Sprache, Angeboten in Gebärdensprache und kindgerechten Touren – so gestalten Sie Tempo und Tiefe ganz nach Interesse und verfügbarer Zeit.
Ausstellungen und Highlights: von Münsterfiguren bis Stadtgeschichte
Die in einer ehemaligen Klosterkirche eröffnete Skulpturenhalle ist das Herzstück des Hauses: Auf den weiß gekalkten, fast zwölf Meter hohen Wänden entfalten die aus dem Freiburger Münster ausgelagerten Originalfiguren und Wasserspeier ihre eindrucksvolle Wirkung. Dank Galerien, Stegen und Balkonen begegnen Sie den mittelalterlichen Arbeiten buchstäblich auf Augenhöhe und entdecken Details der Steinmetzkunst, die in ihrer ursprünglichen Höhe kaum zu sehen wären. Auf zwei Ebenen werden darüber hinaus mittelalterliche Glasmalereien aus dem Münster präsentiert, darunter komplette Fenster aus einer Kaiserkapelle – ein seltenes, in dieser Dichte außergewöhnliches Ensemble. Im Chor der ehemaligen Kirche schließt eine Barockgalerie an: prunkvolle Altäre, Gemälde und Kleinplastiken inszeniert in dichter Hängung, wie es die Entstehungszeit kannte. Im historischen Dachstuhl erleben Sie die Gemäldegalerie des 19. Jahrhunderts in einer besonderen Atmosphäre aus offen liegendem Gebälk und farbig abgestimmten Wänden; Werke von Künstlerinnen und Künstlern jener Epoche, darunter auch Schwerpunktthemen wie Schwarzwald‑Landschaften, Porträts und Genrebilder, werden in wechselnden Präsentationen gezeigt. Mit der Neueröffnung des Konventgebäudes am 28. Februar 2026 kamen umfangreiche, neue Themenräume hinzu: Die Bereiche zur Stadt‑ und Kulturgeschichte spannen den Bogen von mittelalterlichen Stadtthemen über Modell‑ und Medienstationen zur Baugeschichte des Münsters bis hin zu Alltags‑ und Gesellschaftsgeschichte der letzten Jahrzehnte. Eine immersive Schwarzwald‑Installation lässt Sie in einen Hochzeitszug eintreten oder durch verschneite Landschaften schreiten; Gemälde und Objekte der Sammlung werden dabei medial zum Leben erweckt und erzählen von Handwerk, Umwelt und Tourismus. Die Schatzkammer versammelt hochrangige Textilien, Gold‑ und Silberschmiedearbeiten (u. a. mittelalterliche Wandteppiche, bedeutende Kelche, frühe Tragaltäre) und positioniert diese in stimmungsvollen Vitrinen, während der neu eingerichtete Bereich „Protest und Revolution“ die historische Linie von der Badischen Revolution über die 1960er‑Jahre bis zu heutigen Bewegungen zieht – mit interaktiven Elementen, die zum Mitreden einladen. Eine besondere Freiburger Note trägt die Welte‑Lounge: Selbstspielende Instrumente der Firma M. Welte & Söhne demonstrieren Technik‑ und Musikgeschichte, flankiert von einer Präsentation von rund 1.300 Notenrollen und einer Medienstation zum Hören. Die digitale Porträtgalerie macht die Diversität der Stadtgesellschaft sichtbar, und im „FREI_Raum“ entwickelt das Museum gemeinsam mit lokalen Partnern partizipative Projekte. Das Haus der Graphischen Sammlung, das 2016 als zweiter Bauabschnitt eröffnet wurde, legt bis Juni 2026 eine Ausstellungspause ein; mit dem monatlichen Format „Extrablatt“ werden dennoch regelmäßig Mappen mit Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem Depot gezeigt. Diese Mischung aus historischer Substanz, moderner Architektur und partizipativen Ansätzen positioniert das Augustinermuseum als kulturelles Zentrum im Dreiländereck.
Anfahrt mit ÖPNV und Parken in der Altstadt
Die Lage am Augustinerplatz ist zentral – und am angenehmsten erreichen Sie das Museum zu Fuß, per Rad oder mit der Stadtbahn. Vom Hauptbahnhof Freiburg fahren Sie mit der Linie 1 Richtung Littenweiler bis zur Haltestelle Oberlinden; von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß durch die Salzstraße in Richtung Augustinerplatz. Als zentrale Umsteigepunkte dienen die Haltestellen Bertoldsbrunnen und Stadttheater, an denen mehrere Linien zusammentreffen; von dort führt die Salzstraße direkt ostwärts bis zum Platz Oberlinden und zum Museum. Die Altstadt ist großflächig verkehrsberuhigt: Wer mit dem Auto anreist, folgt dem städtischen Parkleitsystem und stellt das Fahrzeug in den nahe gelegenen Parkhäusern ab. Am nächsten liegt die Schlossberggarage am Schlossbergring – sie ist die offizielle Empfehlung der Museen Freiburg für Besuche im Augustinermuseum, im Museum für Neue Kunst oder im Museum Natur und Mensch. Ebenfalls in Gehdistanz befindet sich die Schwabentorgarage; je nach Tageszeit und Verfügbarkeit sind außerdem weitere Parkhäuser in der Altstadt und am Rotteckring gut angebunden. Beachten Sie: Die direkte Zufahrt zum Augustinerplatz führt durch die Fußgängerzone und ist regulär nicht möglich; wer Navigationssysteme nutzt, sollte das Parkleitsystem priorisieren und das Auto frühzeitig abstellen. Für Reisebusse gibt es innenstadtnahe Busparkplätze am Karlsplatz und am Stadtgarten, beide fußläufig zu erreichen. Wenn Sie mehrere Häuser der Museen Freiburg an einem Tag kombinieren wollen, ist die Anreise mit der Stadtbahn zeitlich oft die entspannteste Option – besonders, da das Tagesticket des Augustinermuseums für alle Häuser gilt und sich Ihre Wege in der Innenstadt dadurch bündeln lassen.
Café im Augustinermuseum: Kien – Genuss im Kreuzgang und Zinnengarten
Das gastronomische Herz des Hauses schlägt im Café „Kien“. Direkt im Museum gelegen und zugleich von außen zugänglich, verbindet es den Charakter eines Altstadt‑Cafés mit dem besonderen Flair des historischen Kreuzgangs und des Zinnengartens. Das Angebot umfasst hausgemachte Kuchen, herzhafte Snacks und einen wechselnden Mittagstisch; dazu kommen Kaffee‑ und Teespezialitäten, Kaltgetränke, eine Auswahl an Weinen und Bier sowie alkoholfreie Alternativen. Vegetarische und vegane Optionen gehören ebenso selbstverständlich zum Programm wie glutenfreie Möglichkeiten (etwa selbstgebackenes glutenfreies Brot, nach Auskunft vor Ort). Die Öffnungszeiten orientieren sich am Museum: Dienstag bis Sonntag 10:00–17:00 Uhr, freitags bis 19:00 Uhr. Das Café nimmt keine Reservierungen an – einfach vorbeikommen, Platz finden und genießen. Im Sommer laden Sitzplätze im Freien zum Verweilen ein; durch die Lage im Kreuzgang entsteht selbst an heißen Tagen eine angenehm kühle Atmosphäre. Praktisch: Wer das Museum verlässt, kann später für einen Kaffee oder ein Stück Kuchen wieder ins Café einkehren, denn der Zugang ist auch von außen möglich. Für private Anlässe – vom Geburtstag über den Empfang bis zur kleinen Firmenfeier oder zum Workshop – bietet das Team individuelle Arrangements mit persönlichem Service und abgestimmtem Catering. Das Café ist barrierefrei zugänglich; Hunde sind an der Leine erlaubt. Damit ergänzt das Kien den Museumsbesuch um eine genussvolle Komponente, die sowohl Besucherinnen und Besucher als auch Freiburgerinnen und Freiburger aus der Nachbarschaft anzieht.
Geschichte, Architektur und die Neueröffnung 2026
Die Wurzeln des Augustinermuseums liegen tief in der Stadtgeschichte. 1278 wird das Augustiner‑Eremitenkloster in Freiburg erstmals erwähnt; Kirche und Konventbauten entstanden überwiegend im 14. Jahrhundert. Nach der Säkularisation gelangten die Gebäude in städtischen Besitz und erhielten wechselnde Funktionen: 1823 wurde der Kirchenraum zum ersten städtischen Theater Deutschlands umgebaut, bevor das Ensemble 1923 als Museum eröffnet wurde. Damit fand die 1864 begründete „Städtische Alterthümersammlung“ ein dauerhaftes Zuhause und die im Laufe der Zeit angewachsenen Kunstbestände der Stadt erhielten eine angemessene Präsentationsfläche. Das Besondere des heutigen Museums ist die Verbindung historischer Substanz mit einer zeitgemäßen, lichtgeführten Architektur, die seit der Generalsanierung schrittweise entstand. Der erste Bauabschnitt (2006–2010) widmete sich der ehemaligen Kirche; er umfasste archäologische Untersuchungen, statische Sicherungen, die Abnahme, Sanierung und Wiederaufrichtung des beachtlichen Dachstuhls sowie den Ausbau einer modernen Ausstellungshalle im Untergeschoss. 2016 folgte das Haus der Graphischen Sammlung als zweiter Bauabschnitt – ein Neubau an der Salzstraße mit Depot‑ und Ausstellungsräumen, Werkstätten und einer markanten, zentralen Wendeltreppe; er verbindet die Ebenen des Ensembles und ermöglicht die sichere Anlieferung von Leihgaben nach internationalen Standards. Der dritte Bauabschnitt (ab 2016) stellte sich als der komplexeste heraus: Die Sanierung des Klausurgebäudes und der Ausbau dreier mittelalterlicher Gewölbekeller wurden von unvorhergesehenen Holzschäden und Pilzbefall erschwert; Planungsanpassungen und eine Neuaufstellung des Projektteams waren die Folge. Nach diesem langen Weg, getragen von Stadt, Land und vielen Beteiligten, feierte Freiburg am 28. Februar 2026 die Eröffnung des vollständig sanierten Haus‑Ensembles – ein Wochenende mit freiem Eintritt und einem Programm, das die neuen Bereiche in Szene setzte. Seitdem zeigt das Museum im Westflügel Stadt‑ und Münstergeschichte mit Modellen, Medienstationen und Originalen, in den Kellern eine neu konzipierte Schatzkammer mit mittelalterlichen Textilien und Gold‑ und Silberschmiedearbeiten sowie in der Barockgalerie Malerei von 1600 bis 1800. Hinzu kommen die Welte‑Lounge mit selbstspielendem Flügel und großem Rollenarchiv, eine digitale Porträtgalerie zur Vielfalt der Stadtgesellschaft und der FREI_Raum als partizipativer Projektbereich. Diese Erweiterungen ergänzen die etablierten Highlights in der ehemaligen Kirche – Münsterfiguren, Glasfenster, barocke Altäre, Gemälde des 19. Jahrhunderts – und machen das Haus zu einem zukunftsfähigen, inklusiven Ort der Kunst‑ und Kulturvermittlung im Dreiländereck.
Service, Barrierefreiheit und digitale Angebote
Der Besuch im Augustinermuseum ist auf viele Bedürfnisse ausgerichtet. Barrierefreie Wege und ein Aufzug erschließen die Ebenen; ein rollstuhlgerechtes WC ist vorhanden. Die Museen Freiburg bieten regelmäßig Führungen mit Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern sowie Formate für sehbehinderte Besucherinnen und Besucher an; Assistenzhunde sind in den Häusern willkommen. Die kostenfreie Museumsapp verknüpft Audio, Video, Texte in Leichter Sprache und Angebote in Deutscher Gebärdensprache; Kinder folgen eigenen Audiotouren. Für forschungsinteressierte Gäste steht die Spezialbibliothek des Augustinermuseums/Museum für Neue Kunst mittwochs von 9:00–12:00 Uhr (und nach Vereinbarung) offen; der Bestand umfasst über 70.000 Titel zu Kunst‑ und Kulturgeschichte. Im Museumsshop finden Sie Kataloge, Postkarten und ausgewählte Souvenirs mit Bezug zum Haus – ein guter Abschluss nach einem intensiven Rundgang. Praktisch ist auch die wöchentliche Spätöffnung am Freitag (bis 19:00 Uhr), die sich mit einem Altstadtbummel oder einem Abendessen kombinieren lässt. Wer mehrere Häuser an einem Tag plant, profitiert von der Tageskarten‑Regelung: Mit einem Normalpreisticket des Augustinermuseums können Sie ohne Mehrkosten die anderen Häuser der Museen Freiburg besuchen. Für Gruppen ab zehn Personen gelten ermäßigte Konditionen; für unter 27‑Jährige ist der Eintritt generell frei. Tipp für die Anreise: Die Linie 1 verbindet Hauptbahnhof, Bertoldsbrunnen, Oberlinden und das östliche Stadtgebiet in dichter Taktung; von der Haltestelle Oberlinden gelangen Sie in wenigen Minuten zum Museum. Mit dem Auto ist die Schlossberggarage der nächstgelegene, offiziell empfohlene Parkplatz; die Orientierung im Zentrum übernimmt das Parkleitsystem. So wird aus einem Museumsbesuch ein entspannter Kultur‑Tag in Freiburg – mit viel Raum für Entdeckungen von der mittelalterlichen Steinfigur bis zur interaktiven Gegenwartsstation.
Quellen:
- Städtische Museen Freiburg – Augustinermuseum (Offizielle Website)
- Stadt Freiburg – Pressemitteilung vom 26.02.2026: Komplett saniertes Augustinermuseum eröffnet
- Museen Freiburg – Eintrittspreise & Tageskarte (Onlineshop)
- Museen Freiburg – Ihr Besuch: Öffnungszeiten, Anfahrt, Barrierefreiheit
- Visit Freiburg – Augustinermuseum (Tourismusinformation)
- Kien Augustinermuseum – Café im Museum (Offizielle Website)
- Freiburger Verkehrs AG – Haltestelle Oberlinden (Linie 1)
- Wikipedia – Augustinermuseum (Historischer Überblick, Bauabschnitte)
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Augustiner Museum | Öffnungszeiten & Ausstellungen
Mitten in der Freiburger Altstadt, am lebendigen Augustinerplatz, präsentiert das Augustinermuseum Kunst und Stadtgeschichte in einer einzigartigen Verbindung aus mittelalterlicher Klosterarchitektur und moderner Museumsinszenierung. Die ehemalige Kirche und das Kloster der Augustiner‑Eremiten bilden den atmosphärischen Rahmen für Meisterwerke vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Nach über zwei Jahrzehnten Sanierung wurde am 28. Februar 2026 der letzte Bauabschnitt eröffnet: Das Konventgebäude und die historischen Gewölbekeller sind seitdem zugänglich und erweitern das Museum um moderne, barrierearme Ausstellungsflächen mit interaktiven Stationen. Wer die Skulpturenhalle mit den originalen Figuren und Fenstern des Freiburger Münsters betritt, spürt die Wucht des Raumes – und blickt von Galerien und Stegen auf Details, die sonst verborgen bleiben. Ergänzt wird das Erlebnis durch die Gemäldegalerie im historischen Dachstuhl, die Barockgalerie und neue Themenräume zur Stadt‑ und Kulturgeschichte. Praktisch: Ein Ticket gilt den ganzen Tag in allen Museen Freiburg; freitags ist länger geöffnet, und das hauseigene Café Kien lädt im Kreuzgang zur Pause ein.
Öffnungszeiten, Tickets und Tageskarte: alles Wichtige für Ihren Besuch
Die Planung eines Museumstags in Freiburg ist unkompliziert: Das Augustinermuseum öffnet dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr, am Freitag bis 19:00 Uhr. Diese späten Freitagsöffnungszeiten geben Ihnen die Chance, den Rundgang entspannt in den Abend zu verlängern – ideal, wenn Sie zunächst die Münsterfiguren und Glasfenster in der Skulpturenhalle erkunden und anschließend die neuen Bereiche im Konventgebäude besuchen möchten. An gesetzlichen Feiertagen schließen die Häuser in der Regel um 17:00 Uhr; kurzfristige Abweichungen, etwa interne Versammlungen mit späterem Einlass, werden auf der Museumswebsite tagesaktuell bekanntgegeben, weshalb ein kurzer Blick vorab empfehlenswert ist. Preislich punktet das Museum mit einem klaren, fairen Tarif: Das Tagesticket kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, und ist als Tageskarte in allen Häusern der Museen Freiburg gültig – Sie können also beispielsweise morgens im Augustinermuseum starten, nachmittags das Museum Natur und Mensch oder das Museum für Neue Kunst besuchen und zwischendurch eine Kaffeepause einlegen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren haben freien Eintritt; ebenso Personen mit Museums‑PASS‑Musées, FreiburgPass, FamilienCard sowie Mitglieder bestimmter Fachverbände. Für Vielbesucher lohnt sich die Jahreskarte (30 Euro, ermäßigt 25 Euro), die in allen Häusern gilt und Sonderausstellungen einschließt. Tickets sind sowohl an der Museumskasse als auch im Online‑Shop der Museen Freiburg erhältlich; die digitale Variante spart Wartezeiten und erlaubt spontane Zeitplanung. Praktische Servicehinweise: Kinderwagen sind im Augustinermuseum erlaubt; Assistenzhunde sind willkommen; die barrierefreie Erschließung per Aufzug sowie ein rollstuhlgerechtes WC sind vorhanden. Die Museumsapp, kostenfrei für Android und iOS, begleitet Ihren Besuch mit Audio, Video, Texten in Leichter Sprache, Angeboten in Gebärdensprache und kindgerechten Touren – so gestalten Sie Tempo und Tiefe ganz nach Interesse und verfügbarer Zeit.
Ausstellungen und Highlights: von Münsterfiguren bis Stadtgeschichte
Die in einer ehemaligen Klosterkirche eröffnete Skulpturenhalle ist das Herzstück des Hauses: Auf den weiß gekalkten, fast zwölf Meter hohen Wänden entfalten die aus dem Freiburger Münster ausgelagerten Originalfiguren und Wasserspeier ihre eindrucksvolle Wirkung. Dank Galerien, Stegen und Balkonen begegnen Sie den mittelalterlichen Arbeiten buchstäblich auf Augenhöhe und entdecken Details der Steinmetzkunst, die in ihrer ursprünglichen Höhe kaum zu sehen wären. Auf zwei Ebenen werden darüber hinaus mittelalterliche Glasmalereien aus dem Münster präsentiert, darunter komplette Fenster aus einer Kaiserkapelle – ein seltenes, in dieser Dichte außergewöhnliches Ensemble. Im Chor der ehemaligen Kirche schließt eine Barockgalerie an: prunkvolle Altäre, Gemälde und Kleinplastiken inszeniert in dichter Hängung, wie es die Entstehungszeit kannte. Im historischen Dachstuhl erleben Sie die Gemäldegalerie des 19. Jahrhunderts in einer besonderen Atmosphäre aus offen liegendem Gebälk und farbig abgestimmten Wänden; Werke von Künstlerinnen und Künstlern jener Epoche, darunter auch Schwerpunktthemen wie Schwarzwald‑Landschaften, Porträts und Genrebilder, werden in wechselnden Präsentationen gezeigt. Mit der Neueröffnung des Konventgebäudes am 28. Februar 2026 kamen umfangreiche, neue Themenräume hinzu: Die Bereiche zur Stadt‑ und Kulturgeschichte spannen den Bogen von mittelalterlichen Stadtthemen über Modell‑ und Medienstationen zur Baugeschichte des Münsters bis hin zu Alltags‑ und Gesellschaftsgeschichte der letzten Jahrzehnte. Eine immersive Schwarzwald‑Installation lässt Sie in einen Hochzeitszug eintreten oder durch verschneite Landschaften schreiten; Gemälde und Objekte der Sammlung werden dabei medial zum Leben erweckt und erzählen von Handwerk, Umwelt und Tourismus. Die Schatzkammer versammelt hochrangige Textilien, Gold‑ und Silberschmiedearbeiten (u. a. mittelalterliche Wandteppiche, bedeutende Kelche, frühe Tragaltäre) und positioniert diese in stimmungsvollen Vitrinen, während der neu eingerichtete Bereich „Protest und Revolution“ die historische Linie von der Badischen Revolution über die 1960er‑Jahre bis zu heutigen Bewegungen zieht – mit interaktiven Elementen, die zum Mitreden einladen. Eine besondere Freiburger Note trägt die Welte‑Lounge: Selbstspielende Instrumente der Firma M. Welte & Söhne demonstrieren Technik‑ und Musikgeschichte, flankiert von einer Präsentation von rund 1.300 Notenrollen und einer Medienstation zum Hören. Die digitale Porträtgalerie macht die Diversität der Stadtgesellschaft sichtbar, und im „FREI_Raum“ entwickelt das Museum gemeinsam mit lokalen Partnern partizipative Projekte. Das Haus der Graphischen Sammlung, das 2016 als zweiter Bauabschnitt eröffnet wurde, legt bis Juni 2026 eine Ausstellungspause ein; mit dem monatlichen Format „Extrablatt“ werden dennoch regelmäßig Mappen mit Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem Depot gezeigt. Diese Mischung aus historischer Substanz, moderner Architektur und partizipativen Ansätzen positioniert das Augustinermuseum als kulturelles Zentrum im Dreiländereck.
Anfahrt mit ÖPNV und Parken in der Altstadt
Die Lage am Augustinerplatz ist zentral – und am angenehmsten erreichen Sie das Museum zu Fuß, per Rad oder mit der Stadtbahn. Vom Hauptbahnhof Freiburg fahren Sie mit der Linie 1 Richtung Littenweiler bis zur Haltestelle Oberlinden; von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß durch die Salzstraße in Richtung Augustinerplatz. Als zentrale Umsteigepunkte dienen die Haltestellen Bertoldsbrunnen und Stadttheater, an denen mehrere Linien zusammentreffen; von dort führt die Salzstraße direkt ostwärts bis zum Platz Oberlinden und zum Museum. Die Altstadt ist großflächig verkehrsberuhigt: Wer mit dem Auto anreist, folgt dem städtischen Parkleitsystem und stellt das Fahrzeug in den nahe gelegenen Parkhäusern ab. Am nächsten liegt die Schlossberggarage am Schlossbergring – sie ist die offizielle Empfehlung der Museen Freiburg für Besuche im Augustinermuseum, im Museum für Neue Kunst oder im Museum Natur und Mensch. Ebenfalls in Gehdistanz befindet sich die Schwabentorgarage; je nach Tageszeit und Verfügbarkeit sind außerdem weitere Parkhäuser in der Altstadt und am Rotteckring gut angebunden. Beachten Sie: Die direkte Zufahrt zum Augustinerplatz führt durch die Fußgängerzone und ist regulär nicht möglich; wer Navigationssysteme nutzt, sollte das Parkleitsystem priorisieren und das Auto frühzeitig abstellen. Für Reisebusse gibt es innenstadtnahe Busparkplätze am Karlsplatz und am Stadtgarten, beide fußläufig zu erreichen. Wenn Sie mehrere Häuser der Museen Freiburg an einem Tag kombinieren wollen, ist die Anreise mit der Stadtbahn zeitlich oft die entspannteste Option – besonders, da das Tagesticket des Augustinermuseums für alle Häuser gilt und sich Ihre Wege in der Innenstadt dadurch bündeln lassen.
Café im Augustinermuseum: Kien – Genuss im Kreuzgang und Zinnengarten
Das gastronomische Herz des Hauses schlägt im Café „Kien“. Direkt im Museum gelegen und zugleich von außen zugänglich, verbindet es den Charakter eines Altstadt‑Cafés mit dem besonderen Flair des historischen Kreuzgangs und des Zinnengartens. Das Angebot umfasst hausgemachte Kuchen, herzhafte Snacks und einen wechselnden Mittagstisch; dazu kommen Kaffee‑ und Teespezialitäten, Kaltgetränke, eine Auswahl an Weinen und Bier sowie alkoholfreie Alternativen. Vegetarische und vegane Optionen gehören ebenso selbstverständlich zum Programm wie glutenfreie Möglichkeiten (etwa selbstgebackenes glutenfreies Brot, nach Auskunft vor Ort). Die Öffnungszeiten orientieren sich am Museum: Dienstag bis Sonntag 10:00–17:00 Uhr, freitags bis 19:00 Uhr. Das Café nimmt keine Reservierungen an – einfach vorbeikommen, Platz finden und genießen. Im Sommer laden Sitzplätze im Freien zum Verweilen ein; durch die Lage im Kreuzgang entsteht selbst an heißen Tagen eine angenehm kühle Atmosphäre. Praktisch: Wer das Museum verlässt, kann später für einen Kaffee oder ein Stück Kuchen wieder ins Café einkehren, denn der Zugang ist auch von außen möglich. Für private Anlässe – vom Geburtstag über den Empfang bis zur kleinen Firmenfeier oder zum Workshop – bietet das Team individuelle Arrangements mit persönlichem Service und abgestimmtem Catering. Das Café ist barrierefrei zugänglich; Hunde sind an der Leine erlaubt. Damit ergänzt das Kien den Museumsbesuch um eine genussvolle Komponente, die sowohl Besucherinnen und Besucher als auch Freiburgerinnen und Freiburger aus der Nachbarschaft anzieht.
Geschichte, Architektur und die Neueröffnung 2026
Die Wurzeln des Augustinermuseums liegen tief in der Stadtgeschichte. 1278 wird das Augustiner‑Eremitenkloster in Freiburg erstmals erwähnt; Kirche und Konventbauten entstanden überwiegend im 14. Jahrhundert. Nach der Säkularisation gelangten die Gebäude in städtischen Besitz und erhielten wechselnde Funktionen: 1823 wurde der Kirchenraum zum ersten städtischen Theater Deutschlands umgebaut, bevor das Ensemble 1923 als Museum eröffnet wurde. Damit fand die 1864 begründete „Städtische Alterthümersammlung“ ein dauerhaftes Zuhause und die im Laufe der Zeit angewachsenen Kunstbestände der Stadt erhielten eine angemessene Präsentationsfläche. Das Besondere des heutigen Museums ist die Verbindung historischer Substanz mit einer zeitgemäßen, lichtgeführten Architektur, die seit der Generalsanierung schrittweise entstand. Der erste Bauabschnitt (2006–2010) widmete sich der ehemaligen Kirche; er umfasste archäologische Untersuchungen, statische Sicherungen, die Abnahme, Sanierung und Wiederaufrichtung des beachtlichen Dachstuhls sowie den Ausbau einer modernen Ausstellungshalle im Untergeschoss. 2016 folgte das Haus der Graphischen Sammlung als zweiter Bauabschnitt – ein Neubau an der Salzstraße mit Depot‑ und Ausstellungsräumen, Werkstätten und einer markanten, zentralen Wendeltreppe; er verbindet die Ebenen des Ensembles und ermöglicht die sichere Anlieferung von Leihgaben nach internationalen Standards. Der dritte Bauabschnitt (ab 2016) stellte sich als der komplexeste heraus: Die Sanierung des Klausurgebäudes und der Ausbau dreier mittelalterlicher Gewölbekeller wurden von unvorhergesehenen Holzschäden und Pilzbefall erschwert; Planungsanpassungen und eine Neuaufstellung des Projektteams waren die Folge. Nach diesem langen Weg, getragen von Stadt, Land und vielen Beteiligten, feierte Freiburg am 28. Februar 2026 die Eröffnung des vollständig sanierten Haus‑Ensembles – ein Wochenende mit freiem Eintritt und einem Programm, das die neuen Bereiche in Szene setzte. Seitdem zeigt das Museum im Westflügel Stadt‑ und Münstergeschichte mit Modellen, Medienstationen und Originalen, in den Kellern eine neu konzipierte Schatzkammer mit mittelalterlichen Textilien und Gold‑ und Silberschmiedearbeiten sowie in der Barockgalerie Malerei von 1600 bis 1800. Hinzu kommen die Welte‑Lounge mit selbstspielendem Flügel und großem Rollenarchiv, eine digitale Porträtgalerie zur Vielfalt der Stadtgesellschaft und der FREI_Raum als partizipativer Projektbereich. Diese Erweiterungen ergänzen die etablierten Highlights in der ehemaligen Kirche – Münsterfiguren, Glasfenster, barocke Altäre, Gemälde des 19. Jahrhunderts – und machen das Haus zu einem zukunftsfähigen, inklusiven Ort der Kunst‑ und Kulturvermittlung im Dreiländereck.
Service, Barrierefreiheit und digitale Angebote
Der Besuch im Augustinermuseum ist auf viele Bedürfnisse ausgerichtet. Barrierefreie Wege und ein Aufzug erschließen die Ebenen; ein rollstuhlgerechtes WC ist vorhanden. Die Museen Freiburg bieten regelmäßig Führungen mit Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern sowie Formate für sehbehinderte Besucherinnen und Besucher an; Assistenzhunde sind in den Häusern willkommen. Die kostenfreie Museumsapp verknüpft Audio, Video, Texte in Leichter Sprache und Angebote in Deutscher Gebärdensprache; Kinder folgen eigenen Audiotouren. Für forschungsinteressierte Gäste steht die Spezialbibliothek des Augustinermuseums/Museum für Neue Kunst mittwochs von 9:00–12:00 Uhr (und nach Vereinbarung) offen; der Bestand umfasst über 70.000 Titel zu Kunst‑ und Kulturgeschichte. Im Museumsshop finden Sie Kataloge, Postkarten und ausgewählte Souvenirs mit Bezug zum Haus – ein guter Abschluss nach einem intensiven Rundgang. Praktisch ist auch die wöchentliche Spätöffnung am Freitag (bis 19:00 Uhr), die sich mit einem Altstadtbummel oder einem Abendessen kombinieren lässt. Wer mehrere Häuser an einem Tag plant, profitiert von der Tageskarten‑Regelung: Mit einem Normalpreisticket des Augustinermuseums können Sie ohne Mehrkosten die anderen Häuser der Museen Freiburg besuchen. Für Gruppen ab zehn Personen gelten ermäßigte Konditionen; für unter 27‑Jährige ist der Eintritt generell frei. Tipp für die Anreise: Die Linie 1 verbindet Hauptbahnhof, Bertoldsbrunnen, Oberlinden und das östliche Stadtgebiet in dichter Taktung; von der Haltestelle Oberlinden gelangen Sie in wenigen Minuten zum Museum. Mit dem Auto ist die Schlossberggarage der nächstgelegene, offiziell empfohlene Parkplatz; die Orientierung im Zentrum übernimmt das Parkleitsystem. So wird aus einem Museumsbesuch ein entspannter Kultur‑Tag in Freiburg – mit viel Raum für Entdeckungen von der mittelalterlichen Steinfigur bis zur interaktiven Gegenwartsstation.
Quellen:
- Städtische Museen Freiburg – Augustinermuseum (Offizielle Website)
- Stadt Freiburg – Pressemitteilung vom 26.02.2026: Komplett saniertes Augustinermuseum eröffnet
- Museen Freiburg – Eintrittspreise & Tageskarte (Onlineshop)
- Museen Freiburg – Ihr Besuch: Öffnungszeiten, Anfahrt, Barrierefreiheit
- Visit Freiburg – Augustinermuseum (Tourismusinformation)
- Kien Augustinermuseum – Café im Museum (Offizielle Website)
- Freiburger Verkehrs AG – Haltestelle Oberlinden (Linie 1)
- Wikipedia – Augustinermuseum (Historischer Überblick, Bauabschnitte)
Augustiner Museum | Öffnungszeiten & Ausstellungen
Mitten in der Freiburger Altstadt, am lebendigen Augustinerplatz, präsentiert das Augustinermuseum Kunst und Stadtgeschichte in einer einzigartigen Verbindung aus mittelalterlicher Klosterarchitektur und moderner Museumsinszenierung. Die ehemalige Kirche und das Kloster der Augustiner‑Eremiten bilden den atmosphärischen Rahmen für Meisterwerke vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Nach über zwei Jahrzehnten Sanierung wurde am 28. Februar 2026 der letzte Bauabschnitt eröffnet: Das Konventgebäude und die historischen Gewölbekeller sind seitdem zugänglich und erweitern das Museum um moderne, barrierearme Ausstellungsflächen mit interaktiven Stationen. Wer die Skulpturenhalle mit den originalen Figuren und Fenstern des Freiburger Münsters betritt, spürt die Wucht des Raumes – und blickt von Galerien und Stegen auf Details, die sonst verborgen bleiben. Ergänzt wird das Erlebnis durch die Gemäldegalerie im historischen Dachstuhl, die Barockgalerie und neue Themenräume zur Stadt‑ und Kulturgeschichte. Praktisch: Ein Ticket gilt den ganzen Tag in allen Museen Freiburg; freitags ist länger geöffnet, und das hauseigene Café Kien lädt im Kreuzgang zur Pause ein.
Öffnungszeiten, Tickets und Tageskarte: alles Wichtige für Ihren Besuch
Die Planung eines Museumstags in Freiburg ist unkompliziert: Das Augustinermuseum öffnet dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr, am Freitag bis 19:00 Uhr. Diese späten Freitagsöffnungszeiten geben Ihnen die Chance, den Rundgang entspannt in den Abend zu verlängern – ideal, wenn Sie zunächst die Münsterfiguren und Glasfenster in der Skulpturenhalle erkunden und anschließend die neuen Bereiche im Konventgebäude besuchen möchten. An gesetzlichen Feiertagen schließen die Häuser in der Regel um 17:00 Uhr; kurzfristige Abweichungen, etwa interne Versammlungen mit späterem Einlass, werden auf der Museumswebsite tagesaktuell bekanntgegeben, weshalb ein kurzer Blick vorab empfehlenswert ist. Preislich punktet das Museum mit einem klaren, fairen Tarif: Das Tagesticket kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, und ist als Tageskarte in allen Häusern der Museen Freiburg gültig – Sie können also beispielsweise morgens im Augustinermuseum starten, nachmittags das Museum Natur und Mensch oder das Museum für Neue Kunst besuchen und zwischendurch eine Kaffeepause einlegen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren haben freien Eintritt; ebenso Personen mit Museums‑PASS‑Musées, FreiburgPass, FamilienCard sowie Mitglieder bestimmter Fachverbände. Für Vielbesucher lohnt sich die Jahreskarte (30 Euro, ermäßigt 25 Euro), die in allen Häusern gilt und Sonderausstellungen einschließt. Tickets sind sowohl an der Museumskasse als auch im Online‑Shop der Museen Freiburg erhältlich; die digitale Variante spart Wartezeiten und erlaubt spontane Zeitplanung. Praktische Servicehinweise: Kinderwagen sind im Augustinermuseum erlaubt; Assistenzhunde sind willkommen; die barrierefreie Erschließung per Aufzug sowie ein rollstuhlgerechtes WC sind vorhanden. Die Museumsapp, kostenfrei für Android und iOS, begleitet Ihren Besuch mit Audio, Video, Texten in Leichter Sprache, Angeboten in Gebärdensprache und kindgerechten Touren – so gestalten Sie Tempo und Tiefe ganz nach Interesse und verfügbarer Zeit.
Ausstellungen und Highlights: von Münsterfiguren bis Stadtgeschichte
Die in einer ehemaligen Klosterkirche eröffnete Skulpturenhalle ist das Herzstück des Hauses: Auf den weiß gekalkten, fast zwölf Meter hohen Wänden entfalten die aus dem Freiburger Münster ausgelagerten Originalfiguren und Wasserspeier ihre eindrucksvolle Wirkung. Dank Galerien, Stegen und Balkonen begegnen Sie den mittelalterlichen Arbeiten buchstäblich auf Augenhöhe und entdecken Details der Steinmetzkunst, die in ihrer ursprünglichen Höhe kaum zu sehen wären. Auf zwei Ebenen werden darüber hinaus mittelalterliche Glasmalereien aus dem Münster präsentiert, darunter komplette Fenster aus einer Kaiserkapelle – ein seltenes, in dieser Dichte außergewöhnliches Ensemble. Im Chor der ehemaligen Kirche schließt eine Barockgalerie an: prunkvolle Altäre, Gemälde und Kleinplastiken inszeniert in dichter Hängung, wie es die Entstehungszeit kannte. Im historischen Dachstuhl erleben Sie die Gemäldegalerie des 19. Jahrhunderts in einer besonderen Atmosphäre aus offen liegendem Gebälk und farbig abgestimmten Wänden; Werke von Künstlerinnen und Künstlern jener Epoche, darunter auch Schwerpunktthemen wie Schwarzwald‑Landschaften, Porträts und Genrebilder, werden in wechselnden Präsentationen gezeigt. Mit der Neueröffnung des Konventgebäudes am 28. Februar 2026 kamen umfangreiche, neue Themenräume hinzu: Die Bereiche zur Stadt‑ und Kulturgeschichte spannen den Bogen von mittelalterlichen Stadtthemen über Modell‑ und Medienstationen zur Baugeschichte des Münsters bis hin zu Alltags‑ und Gesellschaftsgeschichte der letzten Jahrzehnte. Eine immersive Schwarzwald‑Installation lässt Sie in einen Hochzeitszug eintreten oder durch verschneite Landschaften schreiten; Gemälde und Objekte der Sammlung werden dabei medial zum Leben erweckt und erzählen von Handwerk, Umwelt und Tourismus. Die Schatzkammer versammelt hochrangige Textilien, Gold‑ und Silberschmiedearbeiten (u. a. mittelalterliche Wandteppiche, bedeutende Kelche, frühe Tragaltäre) und positioniert diese in stimmungsvollen Vitrinen, während der neu eingerichtete Bereich „Protest und Revolution“ die historische Linie von der Badischen Revolution über die 1960er‑Jahre bis zu heutigen Bewegungen zieht – mit interaktiven Elementen, die zum Mitreden einladen. Eine besondere Freiburger Note trägt die Welte‑Lounge: Selbstspielende Instrumente der Firma M. Welte & Söhne demonstrieren Technik‑ und Musikgeschichte, flankiert von einer Präsentation von rund 1.300 Notenrollen und einer Medienstation zum Hören. Die digitale Porträtgalerie macht die Diversität der Stadtgesellschaft sichtbar, und im „FREI_Raum“ entwickelt das Museum gemeinsam mit lokalen Partnern partizipative Projekte. Das Haus der Graphischen Sammlung, das 2016 als zweiter Bauabschnitt eröffnet wurde, legt bis Juni 2026 eine Ausstellungspause ein; mit dem monatlichen Format „Extrablatt“ werden dennoch regelmäßig Mappen mit Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem Depot gezeigt. Diese Mischung aus historischer Substanz, moderner Architektur und partizipativen Ansätzen positioniert das Augustinermuseum als kulturelles Zentrum im Dreiländereck.
Anfahrt mit ÖPNV und Parken in der Altstadt
Die Lage am Augustinerplatz ist zentral – und am angenehmsten erreichen Sie das Museum zu Fuß, per Rad oder mit der Stadtbahn. Vom Hauptbahnhof Freiburg fahren Sie mit der Linie 1 Richtung Littenweiler bis zur Haltestelle Oberlinden; von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß durch die Salzstraße in Richtung Augustinerplatz. Als zentrale Umsteigepunkte dienen die Haltestellen Bertoldsbrunnen und Stadttheater, an denen mehrere Linien zusammentreffen; von dort führt die Salzstraße direkt ostwärts bis zum Platz Oberlinden und zum Museum. Die Altstadt ist großflächig verkehrsberuhigt: Wer mit dem Auto anreist, folgt dem städtischen Parkleitsystem und stellt das Fahrzeug in den nahe gelegenen Parkhäusern ab. Am nächsten liegt die Schlossberggarage am Schlossbergring – sie ist die offizielle Empfehlung der Museen Freiburg für Besuche im Augustinermuseum, im Museum für Neue Kunst oder im Museum Natur und Mensch. Ebenfalls in Gehdistanz befindet sich die Schwabentorgarage; je nach Tageszeit und Verfügbarkeit sind außerdem weitere Parkhäuser in der Altstadt und am Rotteckring gut angebunden. Beachten Sie: Die direkte Zufahrt zum Augustinerplatz führt durch die Fußgängerzone und ist regulär nicht möglich; wer Navigationssysteme nutzt, sollte das Parkleitsystem priorisieren und das Auto frühzeitig abstellen. Für Reisebusse gibt es innenstadtnahe Busparkplätze am Karlsplatz und am Stadtgarten, beide fußläufig zu erreichen. Wenn Sie mehrere Häuser der Museen Freiburg an einem Tag kombinieren wollen, ist die Anreise mit der Stadtbahn zeitlich oft die entspannteste Option – besonders, da das Tagesticket des Augustinermuseums für alle Häuser gilt und sich Ihre Wege in der Innenstadt dadurch bündeln lassen.
Café im Augustinermuseum: Kien – Genuss im Kreuzgang und Zinnengarten
Das gastronomische Herz des Hauses schlägt im Café „Kien“. Direkt im Museum gelegen und zugleich von außen zugänglich, verbindet es den Charakter eines Altstadt‑Cafés mit dem besonderen Flair des historischen Kreuzgangs und des Zinnengartens. Das Angebot umfasst hausgemachte Kuchen, herzhafte Snacks und einen wechselnden Mittagstisch; dazu kommen Kaffee‑ und Teespezialitäten, Kaltgetränke, eine Auswahl an Weinen und Bier sowie alkoholfreie Alternativen. Vegetarische und vegane Optionen gehören ebenso selbstverständlich zum Programm wie glutenfreie Möglichkeiten (etwa selbstgebackenes glutenfreies Brot, nach Auskunft vor Ort). Die Öffnungszeiten orientieren sich am Museum: Dienstag bis Sonntag 10:00–17:00 Uhr, freitags bis 19:00 Uhr. Das Café nimmt keine Reservierungen an – einfach vorbeikommen, Platz finden und genießen. Im Sommer laden Sitzplätze im Freien zum Verweilen ein; durch die Lage im Kreuzgang entsteht selbst an heißen Tagen eine angenehm kühle Atmosphäre. Praktisch: Wer das Museum verlässt, kann später für einen Kaffee oder ein Stück Kuchen wieder ins Café einkehren, denn der Zugang ist auch von außen möglich. Für private Anlässe – vom Geburtstag über den Empfang bis zur kleinen Firmenfeier oder zum Workshop – bietet das Team individuelle Arrangements mit persönlichem Service und abgestimmtem Catering. Das Café ist barrierefrei zugänglich; Hunde sind an der Leine erlaubt. Damit ergänzt das Kien den Museumsbesuch um eine genussvolle Komponente, die sowohl Besucherinnen und Besucher als auch Freiburgerinnen und Freiburger aus der Nachbarschaft anzieht.
Geschichte, Architektur und die Neueröffnung 2026
Die Wurzeln des Augustinermuseums liegen tief in der Stadtgeschichte. 1278 wird das Augustiner‑Eremitenkloster in Freiburg erstmals erwähnt; Kirche und Konventbauten entstanden überwiegend im 14. Jahrhundert. Nach der Säkularisation gelangten die Gebäude in städtischen Besitz und erhielten wechselnde Funktionen: 1823 wurde der Kirchenraum zum ersten städtischen Theater Deutschlands umgebaut, bevor das Ensemble 1923 als Museum eröffnet wurde. Damit fand die 1864 begründete „Städtische Alterthümersammlung“ ein dauerhaftes Zuhause und die im Laufe der Zeit angewachsenen Kunstbestände der Stadt erhielten eine angemessene Präsentationsfläche. Das Besondere des heutigen Museums ist die Verbindung historischer Substanz mit einer zeitgemäßen, lichtgeführten Architektur, die seit der Generalsanierung schrittweise entstand. Der erste Bauabschnitt (2006–2010) widmete sich der ehemaligen Kirche; er umfasste archäologische Untersuchungen, statische Sicherungen, die Abnahme, Sanierung und Wiederaufrichtung des beachtlichen Dachstuhls sowie den Ausbau einer modernen Ausstellungshalle im Untergeschoss. 2016 folgte das Haus der Graphischen Sammlung als zweiter Bauabschnitt – ein Neubau an der Salzstraße mit Depot‑ und Ausstellungsräumen, Werkstätten und einer markanten, zentralen Wendeltreppe; er verbindet die Ebenen des Ensembles und ermöglicht die sichere Anlieferung von Leihgaben nach internationalen Standards. Der dritte Bauabschnitt (ab 2016) stellte sich als der komplexeste heraus: Die Sanierung des Klausurgebäudes und der Ausbau dreier mittelalterlicher Gewölbekeller wurden von unvorhergesehenen Holzschäden und Pilzbefall erschwert; Planungsanpassungen und eine Neuaufstellung des Projektteams waren die Folge. Nach diesem langen Weg, getragen von Stadt, Land und vielen Beteiligten, feierte Freiburg am 28. Februar 2026 die Eröffnung des vollständig sanierten Haus‑Ensembles – ein Wochenende mit freiem Eintritt und einem Programm, das die neuen Bereiche in Szene setzte. Seitdem zeigt das Museum im Westflügel Stadt‑ und Münstergeschichte mit Modellen, Medienstationen und Originalen, in den Kellern eine neu konzipierte Schatzkammer mit mittelalterlichen Textilien und Gold‑ und Silberschmiedearbeiten sowie in der Barockgalerie Malerei von 1600 bis 1800. Hinzu kommen die Welte‑Lounge mit selbstspielendem Flügel und großem Rollenarchiv, eine digitale Porträtgalerie zur Vielfalt der Stadtgesellschaft und der FREI_Raum als partizipativer Projektbereich. Diese Erweiterungen ergänzen die etablierten Highlights in der ehemaligen Kirche – Münsterfiguren, Glasfenster, barocke Altäre, Gemälde des 19. Jahrhunderts – und machen das Haus zu einem zukunftsfähigen, inklusiven Ort der Kunst‑ und Kulturvermittlung im Dreiländereck.
Service, Barrierefreiheit und digitale Angebote
Der Besuch im Augustinermuseum ist auf viele Bedürfnisse ausgerichtet. Barrierefreie Wege und ein Aufzug erschließen die Ebenen; ein rollstuhlgerechtes WC ist vorhanden. Die Museen Freiburg bieten regelmäßig Führungen mit Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern sowie Formate für sehbehinderte Besucherinnen und Besucher an; Assistenzhunde sind in den Häusern willkommen. Die kostenfreie Museumsapp verknüpft Audio, Video, Texte in Leichter Sprache und Angebote in Deutscher Gebärdensprache; Kinder folgen eigenen Audiotouren. Für forschungsinteressierte Gäste steht die Spezialbibliothek des Augustinermuseums/Museum für Neue Kunst mittwochs von 9:00–12:00 Uhr (und nach Vereinbarung) offen; der Bestand umfasst über 70.000 Titel zu Kunst‑ und Kulturgeschichte. Im Museumsshop finden Sie Kataloge, Postkarten und ausgewählte Souvenirs mit Bezug zum Haus – ein guter Abschluss nach einem intensiven Rundgang. Praktisch ist auch die wöchentliche Spätöffnung am Freitag (bis 19:00 Uhr), die sich mit einem Altstadtbummel oder einem Abendessen kombinieren lässt. Wer mehrere Häuser an einem Tag plant, profitiert von der Tageskarten‑Regelung: Mit einem Normalpreisticket des Augustinermuseums können Sie ohne Mehrkosten die anderen Häuser der Museen Freiburg besuchen. Für Gruppen ab zehn Personen gelten ermäßigte Konditionen; für unter 27‑Jährige ist der Eintritt generell frei. Tipp für die Anreise: Die Linie 1 verbindet Hauptbahnhof, Bertoldsbrunnen, Oberlinden und das östliche Stadtgebiet in dichter Taktung; von der Haltestelle Oberlinden gelangen Sie in wenigen Minuten zum Museum. Mit dem Auto ist die Schlossberggarage der nächstgelegene, offiziell empfohlene Parkplatz; die Orientierung im Zentrum übernimmt das Parkleitsystem. So wird aus einem Museumsbesuch ein entspannter Kultur‑Tag in Freiburg – mit viel Raum für Entdeckungen von der mittelalterlichen Steinfigur bis zur interaktiven Gegenwartsstation.
Quellen:
- Städtische Museen Freiburg – Augustinermuseum (Offizielle Website)
- Stadt Freiburg – Pressemitteilung vom 26.02.2026: Komplett saniertes Augustinermuseum eröffnet
- Museen Freiburg – Eintrittspreise & Tageskarte (Onlineshop)
- Museen Freiburg – Ihr Besuch: Öffnungszeiten, Anfahrt, Barrierefreiheit
- Visit Freiburg – Augustinermuseum (Tourismusinformation)
- Kien Augustinermuseum – Café im Museum (Offizielle Website)
- Freiburger Verkehrs AG – Haltestelle Oberlinden (Linie 1)
- Wikipedia – Augustinermuseum (Historischer Überblick, Bauabschnitte)
Bevorstehende Veranstaltungen

Internationaler Museumstag 2026 in Freiburg
Erleben Sie freien Eintritt und ein spannendes Programm am Internationalen Museumstag in Freiburg.

Familiennachmittag: Von raffinierten Frauen und starken Männern
Verbringen Sie einen Nachmittag im Augustinermuseum und entdecken Sie Geschichte und Kunst mit Ihrer Familie. Eintritt frei.
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Ojo Olumide
23. Februar 2026
Ich war wirklich beeindruckt von der Detailgenauigkeit und der Geschichte in diesem Museum. Man merkt, dass viel Mühe in die Erklärung der Geschichten hinter den ausgestellten Objekten gesteckt wurde. Es waren nicht nur Gegenstände, es gab eine echte Bedeutung dahinter. Ich habe so viel gelernt, einfach beim Durchgehen, und es hat das Erlebnis lohnenswert und unvergesslich gemacht. Ich werde auf jeden Fall empfehlen, es zu besuchen, während Sie in Freiburg sind.❤️
Paul Ciprian
21. Dezember 2024
Ein nicht sehr großes Museum, untergebracht in einem Gebäude einer ehemaligen Kirche. Im Allgemeinen sieht man religiöse Kunst. Eine einzigartige und interessante Tatsache ist, dass es einen kleinen Raum gibt, in dem man die Restaurierung einiger Gemälde live durch das Fenster beobachten kann. Im Dachboden gibt es eine kleine Malerei-Ausstellung. Im Erdgeschoss ist eine temporäre Ausstellung mit Objekten aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika. Wenn Sie kein Fan von religiöser Kunst sind, können Sie es in etwa einer Stunde besuchen.
Ms. K
26. Mai 2025
Dieses Museum war wirklich schön und überraschend umfangreich! Ich war von Anfang an begeistert! Man sieht einige wirklich coole Statuen und lernt über einige wirklich interessante Geschichte!
Let's Eat Houston
30. März 2023
Ein Muss, während man in Freiburg ist! Wunderschönes Museum voller erstaunlicher Kunstwerke aus dem Mittelalter, das in einem alten Kloster untergebracht ist. Alle Beschreibungen sind gut geschrieben und das Museum ist gut organisiert. Ein Großteil des Museums wurde gut erhalten und restauriert, und es gibt viel Bauarbeiten an der Außenseite, aber das hat mein Erlebnis drinnen nur minimal beeinträchtigt. Eine großartige Ergänzung ist der Aufzug für Menschen mit Behinderungen oder für diejenigen, die nicht viele Treppen steigen können. Die Sonderausstellungen im unteren und oberen Teil des Museums waren sehr ansprechend und gut kuratiert.
Irina Irina
1. Januar 2025
Ich bin in diesen Ort verliebt. Ein Muss zusammen mit dem Dom. Der Raum ist fantastisch. Ich hatte noch nie die Gelegenheit, originale Skulpturen aus mittelalterlichen Kirchen so nah zu sehen. Die Gemäldesammlung ist wunderschön, mit einigen fantastischen Werken aus der nordischen Renaissance von Cranach, Grin und Grünewald. Ich habe eine App für eine Tour verwendet und sie funktioniert erstaunlich. Sie können den Audioguide im Voraus von der Website herunterladen und es gibt viele Materialien, um die Sammlung besser zu verstehen, zusätzlich zum Audioguide. Zum Beispiel gibt es ein interessantes Video über die barocke Orgel aus dem Museum. Es war ein fantastischer Tag, das Museum und den Dom zu besuchen, beides ein Muss in Freiburg.
